Wanderung Tübingen Tübingen Region

Höhenprofil (340 m bis 516 m)

Höhendifferenz

176 m

Gesamtanstieg

241 m

Gesamtabstieg

240 m

GPSies-Index 3,03


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
14,28 km
Geo-Koordinaten
238
Angezeigt
6 mal
Herunter geladen
0 mal

Bewertungen

Landschaft
(0)
Anspruch / Kondition
(0)
Technik
(0)
Spaßfaktor
(0)
Strecken-Beschreibung
(0)
Rundkurs

14,28 km

Aktivität, geeignet für

Download als
Entfernung mit Geländesteigung
Strecke melden
Keine Reduzierung, alle Punkte werden ausgeliefert (Anzahl der Punkte: 238)
  • oder

 

Strecke glätten
Beschreibung der Strecke

Wandern im Schönbuch

In der Mitte des Naturparks Schönbuch


Vom Parkplatz Kirnbach über den Olgahain und die Mauterswiese zum Vogtstein. Über den Langer Rücken, die Bärlochklinge durch das Kirnbachtal, zu 3 Brunnen und der Mahneiche

Datum: Sonntag 20. August 2017

Länge: 14,27 km

Zeit: etwa4½ Stunden (ohne Pause/Rast) – langsameres Wandern

Gesamtzeit: etwa 5 Stunden (mit ½ Stunde Pause/Rast)

Art: Ganztagsrundwanderung mit Pause/Rast

Wetter: Teils Sonnig bis Bewölkt bei 18 Grad (10:00) bis 21 Grad (14:00)

Einkehren In Bebenhausen: Gasthof Sonne (schwäbisch) Schönbuchstraße 15,

72074 Tübingen .Tel.: 07071 67401

In Tü-Lustnau : Restaurant Bella Vista (italienisch), Stäudach 31,

72074 Tübingen ,Tel. 07071 84014

Hendl Burg Tübingen ,Bebenhäuser Str. 2,

72074 Tübingen, Tel.07071 83200

Vesuvio – Der Schnitzelmeiste r, Dorfstraße 1,

72074 Tübingen, Tel.: 07071/8828558

In Pfrondorf: Sportgaststätte Zum Trollinger , Untere Höhbergstraße 24,

72074 Tübingen Tel. 07071-5685596

In Tü-Waldhäuser Gaststätte Waldhäuser Hof, Waldhausen 9 ,

72076 Tübingen-Waldhäuser Ost Tel. 07071- 9594175

Poseidon Restaurant (griechisch), Vogelbeerweg 4,

72076 Tübingen-Waldhäuser Ost Tel. 07071 650740

Anfahrt

- Mit dem Auto von Stuttgart-Heslach nach Degerloch auf die B27 in Richtung Tübingen.

- Auf der B27 die Ausfahrt Richtung Böblingen/Dettenhausen/Tübingen-Lustnau nehmen.

- Dann nach rechts weiter auf der Stuttgarter Straße in Richtung Bebenhausen und Dettenhausen.

- Immer geradeaus weiter, die Stuttgarter Straße heißt nun Bebenhäuser Straße und ist auch die L1208

- Wir kommen an einer Parkplatzbucht vorbei und biegen dann gleich nach rechts zum Parkplatz Kirnbach.

- Hier ist dann auch auch der Ausgangspunkt unserer Wanderung ist.

Anfahrtslänge: c.a 37,0 km

Anfahrtszeit: ca. 38 Minuten

Wanderstrecke:

Parkplatz Kirnbach (341 m ü.N.N) - Abzweigung zum Gedenkstein Olgahain (406 m ü.N.N) – Treffen auf Kirnbachsträßchen (410 m ü.N.N) - Standort Mauterswiese (411 m ü.N.N) - Denkmalstein Vogtstein (458 m ü.N.N) - Parkplatz Langer Rücken bei der B464 (507 m ü.N.N) - Brunnen Bärlochklinge (493 m ü.N.N) - Mahneiche (441 m ü.N.N) - Standort Mauterswiese (411 m ü.N.N) – Kirnbachsträßchen/Hauffsweg (410 m ü.N.N) – Kirnbachbrunnen. ( 401 m ü.N.N) - Rastplatz beim Jungbrunnen ( 388 m ü.N.N)

Entfernungen:

Vom Parkplatz Kirnbach bis zur Abzweigung zum Olgastein 554,00 m

Von der Abzweigung zum Gedenkstein Olgahain bis zum Treffen auf Kirnbachsträßchen 2206,00 m

Vom Treffen auf Kirnbachsträßchen bis zum Standort Mauterswiese 540,00 m

Vom Standort Mauterswiese bis zum Denkmalstein Vogtstein 891,00 m

Vom Denkmalstein Vogtstein bis zum Parkplatz Langer Rücken bei der B464 2617,00 m

Vom Parkplatz Langer Rücken bei der B464 bis zum Brunnen Bärlochklinge 1700,00 m

Vom Brunnen Bärlochklinge bis zur Mahneiche 996,00 m

Von der Mahneiche bis zum Standort Mauterswiese 1493,00 m

Vom Standort Mauterswiese bis zu Kirnbachsträßchen/Hauffsweg 589,00 m

Von Kirnbachsträßchen/Hauffsweg bis zum Kirnbachbrunnen 268,00 m

Vom Kirnbachbrunnen bis zum Rastplatz beim Jungbrunnen 452,00 m

Vom Rastplatz beim Jungbrunnen bis zum Parkplatz Kirnbach 1964,00 m

Gesamte Wanderung 14270,00 m

=> 14,27 km

höchster Punkt: 1. Beim Wildgatter n. d. Ab zeig v. d. B 464 (513m ü. N.N.)

tiefster Punkt: 1. Parkplatz Kirnbach (341m ü. N.N.)

Höhendifferenz: 176 Mete r (340 bis 516 Meter)

Gesamtanstieg : 246 Meter

Gesamtabstieg : 245 Meter

Wanderstrecke und Wegverlauf im Detail:

3 Möglichkeiten zu einer Pause:

1. Bei dem Standort Mauterswiese (411 m ü.N.N)

2. Beim Rastplatz beim Jungbrunnen( 388 m ü.N.N)

3. Zwischen Jungbrunnen und Parkplatz Kirnbach

am Rastplatz beim Kirnbachsträßchen (366 m ü.N.N)

Rundwanderung mit Startpunkt vom Parkplatz Kirnbach an der L1208

Vom Parkplatz Kirnbach (358 m ü.N.N) und zugleich dem tiefsten Punkt unserer Wanderung , laufen wir in nördlicher Richtung

Gleich auf der Höhe der Grillstelle geht rechts ein Pfad in den Wald hinein (nicht der hinter der Grillstelle)

Dabei überwinden wir auf einer Länge von etwa 450m, etwa 65 Höhenmeter.

Wir treffen auf einen Weg, den Olgahainweg (leider nicht bezeichnet).

Wir biegen nach rechts auf den Olgahainweg (leider nicht bezeichnet) ab und kommen bei einer Infotafel über den Olgahain zur Abzweigung zum Gedenkstein Olgahain (406 m ü.N.N) , links bergauf führt.

Wir befinden uns im Gebiet des Kirnberg, wo auch der Olgahain liegt. Ebenso befindet sich beim Kirnberg ein geologischer Lehrpfad.

Info Kirnberg

Standort:

Der Kirnberg erhebt sich im Naturpark Schönbuch. Sein Gipfel liegt 4,4 km nordnordöstlich der Tübinger Innenstadt sowie 1 km südöstlich von Bebenhausen, 3,3 km nordnordwestlich von Lustnau und 3 km nordwestlich von Pfrondorf; die alle zu Tübingen gehören. Südwestlich vorbei am Berg fließt der Goldersbach und südöstlich dessen Zufluss Kirnbach.

Geschichte:

Der Kirnberg bei Bebenhausen ist ein 465 m ü. NN hoher Berg des Schönbuchs

Auf dem Kirnberg liegen Teile des Landschaftsschutzgebiets Schönbuch, des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets Schönbuch und des Vogelschutzgebiets Schönbuch.

Ebenso befindet sich am Kirnberg der etwa 3 km lange Geologische Lehrpfad Kirnberg, der 1977 zum 500-jährigen Jubiläum der Universität Tübingen angelegt wurde Auf der Südflanke des Kirnbergs liegt, vom Lehrpfad umrundet, oberhalb der Einmündung des Kirnbachs in den Goldersbach der Olgahain, eine Mischung aus Waldlandschaft und Parkanlage.
Info geologischer Lehrpfad Kirnberg:
Standort: An der alten B27, der heutigen L1208 etwas südlich vom Bebenhausen beim Parkplatz Kirnbach beginnt der geologische Lehrpfad im Gebiet des Olgahains.
Geschichte: Am 465 Meter hohen Kirnberg zwischen Lustnau und Bebenhausen wurde 1977 anlässlich des 500-jährigen Jubiläums der Universität Tübingen der Geologische Lehrpfad Kirnberg angelegt. 15 große Tafeln beschreiben die Geologie des Tübinger Raums. Ausgangspunkt des Rundwanderwegs ist der Parkplatz "Kirnbachtal"an der alten B 27 zwischen Tübingen und Bebenhausen. Die Wanderzeit beträgt rund 1,5 Std. Die Strecke ist durch kleine Schilder mit einem "k" auf grünem Grund markiert.

Bei der Infotafel und der Abzweigung zum Olgastein (406 m ü.N.N) laufen wir auf dem Olgahainweg (leider nicht bezeichnet) geradeaus weiter.

Wir laufen immer geradeaus weiter und nach ach einiger Zeit geht nach rechts der Spartakusweg g ab., Wir laufen auch hier geradeaus weiter.

Nun macht der Olgahainweg einen Rechtsbogen und wir kommen zu einer Kreuzung wo rechts die Kirnbergauffahrt (leider nicht bezeichnet) abgeht und geradeaus aus dem Olgahainweg nun das das Kalte-Lücke Sträßchen (leider nicht bezeichnet) wird. .

Wir laufen wieder geradeaus auf dem Kalte-Lücke Sträßchen (leider nicht bezeichnet) weiter und stoßen dann auf einen andern Weg, den Hauffsweg (leider nicht bezeichnet) .

Hier biegen wir nach rechts ab und nach etwa 180m t reffen wir auf das Kirnbachsträßchen (410 m ü.N.N)

Wir biegen hier nach links ab und laufen auf dem Kirnbachsträßchen, sowie dem Kirnbach der uns rechts begleitet weiter.

Info Kirnbach:

Standort & Geschichte: Der Kirnbach verläuft in nordsüdlicher Richtung in etwa der Mitte des Schönbuchs. Er entspringt südlich von Dettenhausen und der L464 in der Nähe der L6912 Die Quelle ist auf etwa 491 m ü. NN in der Nähe der Eckbergkreuzung auf Dettenhäuser Gemarkung. Er ist etwa 6,1 km lang und mündet zwischen Bebenhausen und Lustnau, unweit der Golderbsachklause in den Goldersbach

Auf ganzer Länge des durch den Bach gebildeten Tals führt ein ausgeschilderter Radweg. Dieser ermöglicht durch seine geringe und gleichmäßige Steigung, Ausnahme die letzten 300 m vor der Eckbergkreuzung, ein bequemen Anstieg aus dem Neckartal auf die Höhe des Schönbuchs.

Wir laufen das Kirnbachsträßchen entlang wo zuerst bei eine Brücke (rechts), das Einsiedlersträßchen kreuzt, wo wir am Standort Mauterswiese (411 m ü.N.N) sind.

Wir laufen auf dem Kirnbachsträßchen weiter geradeaus wo kurz danach der Beckleskingenweg nach rechts abgeht.

Wiederum etwas weiter geradeaus weiter kommen wir nun zur Grillstelle mit Schutzhütte bei der Mauterswiese.

Wer möchte kann hier eine Pause einlegen.

Info Mauterswiese:

Standort: Die Mauterswiese ist am Kirnbachsträßle beim Kirnbach zwischen Pfrondorf und Dettenhausen.

Geschichte: Die Mauterswiese ist eine Wiese die von privaten Landwirten bewirtschaftet wird. Ihren Namen hat sie wahrscheinlich von einem Bauern mit Namen Mauter, dem diese in früheren Zeiten gehörte. Heute ist dort unter anderem eine Unterstandhütte und eine Grillstelle. Die Mauterswiese gehört zur Gemeinde Tübingen-Pfrondorf.

Nach der Grillstelle mit Schutzhütte bei der Mauterswiese. geht links dann die Lindenallee (leider nicht bezeichnet) ab.

Wir laufen auf die Lindenallee (leider nicht bezeichnet) und nach einen leichten Linksbogen sind es nach dem Linksbogen dann etwa 150 m bis rechts ein Pfad, die Bärlauchallee (leider nicht bezeichnet) , zum Denkmalstein Vogtstein (458 m ü.N.N) abbiegt (links sieht man den Rand der Mauterswiese) .

Hier biegen wir nach rechts auf den Bärlauchallee (leider nicht bezeichnet) ab und kommen dann gleich links nach dem zweiten Hochsitz, zum Denkmalstein Vogtstein (458 m ü.N.N)

Info Vogtstein:

Standort: Der Vogtstein befindet sich an der Bärlauchallee, etwa 850m nördlich von der Mauterswiese.

die genaue Position i st :48° 34,6′N; 09° 05,4′O

Geschichte: Der Vogtstein gehört zu der Kategorie Steinkreuze. Er ist vollständig erhalten, hängt aber ganz leicht zur Seite.

Der Walddorfer Bauer Vogt aus Walddorf war in Tübingen ein Paar Ochsen verkaufen und wurde auf dem Rückweg hier überfallen, niedergeschlagen und seines Geldes beraubt. Bernhart Vogt fiel hier am 18. Januar 1865 einem Raubmord zum Opfer. Das scheint jedoch eine falsche Überlieferung zu sein.
Das Landeskirchliche Archiv in Stuttgart nennt einen Todesfall im Totenregister von Tübingen-Lustnau:
Bernhard Vogt (* 26.Feb.1811), ist am 18.Jan.1865 bei Waldarbeiten verunglückt Er wurde von einer Buche im Wald beim Holzmachen erschlagen.

Vom Denkmalstein Vogtstein (458 m ü.N.N) laufen wir weiter geradeaus weiter wo kurz darauf der Weg Katzensteige (leider nicht bezeichnet) nach rechts abbiegt.

Weiter geradeaus auf der Bärlauchallee laufen, die vom Pfad zum Weg wird (bergauf ist es dann ein grober Schotterweg) treffen wir dann auf den Weg Heuallee (leider nicht bezeichnet) .

Wir biegen nun nach links auf die Heuallee ab.

Wir laufen bergauf und treffen nach einiger Zeit auf den Weg, Langer Rücken Sträßle, wo nach rechts auf dieses abbiegen.

=> Wer möchte kann hier einen kleinen Abstecher von etwa 100m nach links zum Schwedenkreuz und der Kreuzbuche machen. Dann muss man die Wegstrecke noch dazurechnen.

Info Schwedenkreuz:

Standort: Am Langer Rücken Sträßchen, zwischen den Wurzeln der Kreuzbuche. Die genaue Position ist 48° 34,9′N; 09° 04,9′O

Geschichte: Das Schwedenkreuz erinnert an die Schlacht bei Nördlingen am 5./6.9.1634, wo die kaiserlich-habsburgischen Truppen über die Schweden und ihre protestantischen deutschen Verbündeten siegten.
Die siegreichen Truppen durften vom 7. bis 12.9. das ganze Land Württemberg plündern. Am 8.9. fielen die kaiserlichen Reiter auch in den Schönbuch ein und töteten eine Reihe von Personen.

Über dieses Kreuz wurde viel geschrieben im Zusammenhang mit der Schlacht von Nördlingen. Aber ein konkreter Anlass oder eine Person, der dieses Kreuz zugeordnet werden könnte, ist nicht bekannt. Der Stein ist einbetoniert aber gut erhalten.

Info Kreuzbuche:

Standort: Am Langer Rücken Sträßchen, beim Schwedenkreuz steht die Kreuzbuche. Die genaue Position ist 48° 34,9′N; 09° 04,9′O

Geschichte: Der Name Kreuzbuche ist von dem zu ihren Füßen in den moosüberzogenen Wurzelausläufern eingeschlossenen Schwedenkreuz abgeleitet, das an die Schlacht von Nördlingen am 6. 9. 1634 erinnert. Damals wurden die Schweden und ihre deutschen Verbündeten von den kaiserlich-habsburgischen Truppen besiegt und in der Folge wurden etliche Schönbuch-Gemeinden überfallen und geplündert.

Dieser Baum hat "Kreuzbuche" als Namen. Am Langen Rücken-Weg, einem in Sachen Baumveteranen sehr interessanten Wanderweg, der vom Parkplatz ?Langer Rücken? bis nach Bebenhausen führt, steht die vom Gesamtbild her wohl eindrucksvollste Altbuche des Schönbuchs. 

Die gut 4,80 m starke Buche mit ihrer eindrucksvollen Stammsäule hat sich allerdings erst später des Steinkreuzes bemächtigt, sie dürfte im Alter bei etwa 300 Jahren liegen. In den letzten Jahren sind immer häufiger die Fruchtkörper von Baumpilzen zu beobachten, die sich vor allem am Kronenansatz ausbreiten. Dies lässt darauf schließen, dass im Inneren des Stammes Pilze mit der Zersetzung des Holzes begonnen haben. Diese Kernfäule beginnt zunächst mit einer Verfärbung des Kernholzes und führt dann allmählich zur Bildung von Hohlräumen, die sich von innen nach außen erweitern.

Da die Versorgung der Kronenteile im Wesentlichen über das Splintholz der äußeren Stammteile erfolgt, ist das Ausmaß der zerstörerischen Arbeit des Pilzes über lange Jahre von außen nicht erkennbar.

Zunächst geht dann erst der Heckersklingenweg nach links ab, dann macht das Langer Rücken Sträßle einen leichten Rechtsbogen und wir kommen nachdem wir durch ein Wildgatter gegangen sind zum Parkplatz Langer Rücken (507 m ü.N.N).

Vom Parkplatz Langer Rücken (507 m ü.N.N). laufen wir geradeaus, rechtsseitig neben der B464 entlang.

Im Wald vor dem Wildzaun wäre der eigentliche Weg/Pfad. Dieser kann aber leider zum Zeitpunkt dieser Wanderung nicht benützt werden, da dort Baumfällreste diesen Weg/Pfad unpassierbar machten.

Wir laufen entweder nun rechts neben der B464 oder eben auf der B464 entlang.

Kurz vor dem blauen Fuß- und Radweg Verkehrsschild biegt nach rechts ein Pfad ab wo wir nach etwa 30m zu einem Wildgatter kommen.

Beim Wildgatter befindet sich der höchste Punkt unserer Wanderung.

Wir laufen durch das Wildgatter, geradeaus weiter und kommen nach einem Linksbogen erneut zu einem Wildgatter Leider ist dieser Wegabschnitt sehr stark von Forstarbeiten durchpflügt und tiefe Reifenspuren => Trotzdem dies ein offizieller Wanderweg ist wird dieser nicht gerichtet)

Nach dem Wildgatter geht rechts der Eichenfirst Randweg ab.

Hier biegen wir nach rechts in den Eichenfirst Randweg, kommen wieder durch ein Wildgatter und biegen danach in den ersten Weg nach rechts in das Kirnbachsträßchen (leider nicht bezeichnet) bergab, ab.

Von nun an laufen wir auf diesem Weg, dem Kirnbachsträßchen durch das Kirnbachtal bis zu unserem Ausgangspunkt dem Parkplatz Kirnbach(341 m ü.N.N) zurück.

Weiter auf dem Kirnbachsträßchen befinden wir uns im Gebiet der Bärlochklinge im oberen Kirnbachtal und wir kommen vor einem Linksbogen zum Brunnen Bärlochklinge (493 m ü.N.N).

Info Brunnen Bärlochklinge:

Standort: Der Brunnen Bärlochklinge ist am oberen Teil des Kirnbachsträßchen ,i n der Bärlochklinge im oberen Kirnbachtal, südlich der B464. Der genaue Standort ist 48° 58,933′N; 09° 10,133′O

Geschichte. Der Brunnen Bärlochklinge stammt aus 1935 und ist ein Brunnen mit Steintrog, Rohr und Holzrinne. Er ist gering beschädigt. Nur ein Riss in der Trogwand ist vorhanden. Die 28.08.21012 gemessene Schüttung beträgt acht Tropfen pro Minute. Ansonsten ist leider nichts über den Brunnen bekannt.

Wir laufen weiter und das Kirnbachsträßchen führt uns nach einiger Zeit zur Mahneiche (441 m ü.N.N).

Info Mähneiche:

Standort: Die Mahneiche steht beim Kirnbachsträßchen im oberen Kirnbachtal unterhalb des Brunnen Bärlochklinge Der genaue Standort is t 48° 35,0′N; 09° 05,7′O

Geschichte: Die Mahneiche ist ein hervorragender Baum und etwa 350 Jahre alt. Sie wurde am 11.05.1972 zu einem solchen geweiht, als der Flughafenbau im Schönbuch abgelehnt wurde.An dieser Stelle sollte die Startbahn des geplanten Großflughafens Stuttgart II das Kirnbachtal überqueren. 1972 wurde dieser Baum zur Mahneiche erklärt und die eine Infotafel angebracht

Seit Mitte der 1960er-Jahre plante die Landesregierung den Neubau eines Großflughafens für Stuttgart. Dabei waren der Schönbuch und Mönsheim die Standorte in der engeren Wahl. Grund für diese Planungen waren damalige Prognosen und Gutachten, die dem alten Flughafen Stuttgart in Echterdingen für das Jahr 1980 einen Kollaps prophezeiten. Gegen das Projekt bildete sich im April 1969 eine „Arbeitsgemeinschaft Schönbuchflughafen“, der Vertreter aus Landkreisen, Gemeinden, Behörden und anderer Organisationen angehörten. Nach einem offenen Brief der Koalition der Flughafengegner waren die Planungen im März 1972 vom Tisch.
Die Planung für dieses Flughafenprojekt ging insgesamt von einem Nutz-Areal von ca. 1100 Hektar aus. Die zwei geplanten Start- und Landebahnen verliefen von Westen nach Osten auf die Ortsteile der heutigen Gemeinde Pliezhausen (Ortsteile Gniebel und Rübgarten) im Süden und auf die Gemeinde Walddorfhäslach im Norden zu. Die südliche Start- und Landebahn wäre nur circa 3 bis 4 km im Norden von den Tübinger Stadtteilen Bebenhausen und Pfrondorf verlaufen. Es ist umstritten, welche Gründe für die negative Entscheidung letztlich den Ausschlag gaben. Gegen den Flughafen im Schönbuch sprachen auch wirtschaftliche Gründe. Dass zum Bau einer 4000 Meter langen Start- und Landebahn gigantische Erdbewegungen erforderlich gewesen wären, war von Anfang an klar. Geologische Gutachten ergaben jedoch, dass auch ungeheure Mengen Stahlbeton nötig gewesen wären, um dem bröckeligen Keupergestein des Schönbuch die erforderliche Stabilität und Belastbarkeit auf absehbare Zeit zu verschaffen.
Man entschied sich dafür, den bestehenden Flughafen in Echterdingen auszubauen. Der Erinnerung an diese Ereignisse wurde die im Kirnbachtal stehende, ungefähr 350 Jahre alte Mahneiche gewidmet. Der Text der Inschrift lautet: "Als Dank für die Abwehr des Großflughafens, dessen Startbahn an dieser Stelle das Kirnbachtal überqueren sollte, wurde am Himmelfahrtstag 1972, dem ersten 'Schönbuchtag', diese Eiche zur 'Mahneiche' erklärt. Sie diene als Mahnmal des Sieges der Vernunft und des Willens zur Erhaltung des Schönbuchs. Forstamt Bebenhausen.
Eine weitere stattliche Eiche, die Oskar-Klumpp-Eiche im Goldersbachtal, ist dem Andenken des damaligen Tübinger Landrates Oskar Klumpp gewidmet, der sich mit allen Mitteln der Politik und Rhetorik für die Verhinderung des Flughafenbaus im Schönbuch einsetzte. „Noch Jahrzehnte später wurde in Pfrondorf die Waldklause Henne mit Spielplatz spöttisch als „Flughafenrestaurant“ bezeichnet.

Weiter bergab auf dem Kirnbachsträßchen kommt zuerst von rechts die Heuallee auf den unseren ,dann auch von rechts die Katzensteige und wiederum von rechts nun die Lindenallee (leider nicht bezeichnet), die wo wir heute schon auf diese einmal abgebogen sind.

Kurz danach kommen wir wieder zur Grillstelle mit Schutzhütte bei der Mauterswiese, wo wir heute ebenfalls schon einmal waren.

Wer möchte kann hier eine Pause einlegen.

Wir laufen nun weiter auf dem Kirnbachsträßchen, wo wir heute schon einmal waren.

Von links kommt der Becklesklingenweg auf den unseren. Dann kreuz das Einsiedlersträßchen beim Standort Mauterswiese (411 m ü.N.N) unser Kirnbachsträßchen, bis wir zu dem Punkt Kirnbachsträßchen/Hauffsweg (410 m ü.N.N) kommen, wo von rechts der Hauffsweg (leider nicht bezeichnet) auf den unseren kommt und wir heute von diesem Weg schon einmal her gekommen sind.

Wir laufen hier geradeaus auf dem Kirnbachsträßchen mit den Wegzeichen,weiter und kommen dann zum Kirnbachbrunnen. ( 401 m ü.N.N) .

Info Kirnbachbrunnen:

Standort: Der Kirnbachbrunnen steht im Gewann beim Kirnberg am Kirnbachsträßle etwa in der Mitte des Kirnbachtales.

Geschichte: Der Kirnbachbrunnen ist ein Trinkwasserbrunnen, stammt aus 1870 und hat einen Steintrog. Er läuft etwas spärlich. Er ist nur gering beschädigt. Seinen Namen hat er vom Vorbeifließenden Kirnbach und dem Kirnberg. Mehr ist leider nicht bekannt.

Vom Kirnbachbrunnen. ( 401 m ü.N.N) aus laufen wir wieder weiter auf dem Kirnbachsträßchen, kommen durch ein Wildgatter,.

Danach kommt von links der Ziegelhäuslesweg (leider nicht bezeichnet) auf den unseren und dann kommen wir zum Jungbrunnen und dem Rastplatz beim Jungbrunnen ( 388 m ü.N.N).

Wer möchte kann hier eine Pause einlegen.

Info Rastplatz beim Jungbrunnen:

Standort:

Der Jungbrunnen steht im Kirnbachtal direkt am Wegrand beim Kirnbachsträßchen. Der genaue Standort ist 48° 33,6′N; 09° 05,5′O

Geschichte: Der Jungbrunnen ist ein größerer gemauerter Brunnen. Das Wasser aus dem Brunnen ist Trinkwasser und läuft recht gut. Der Name deutet auf die ewige Jugend hin, wenn man sein Wasser trink. Gesichert ist dies aber nicht. Beim Jungbrunnen befindet sich auch ein Rastplatz. Mehr ist leider nicht bekannt.

Vom Rastplatz beim Jungbrunnen ( 388 m ü.N.N) laufen wir, wie schon eine lange Zeit, weiter auf dem Kirnbachsträßchen, wo dann kommt der Spartakusweg im spitzen Winkel von rechts auf unseren Weg kommt.

Hier ist auch wieder ein Teil vom der Geologische Lehrpfad Kirnbach.

Weiter geradeaus auf dem Kirnbachsträßchen kommen wir noch einen Rastplatz mit Schutzhütte vorbei.

Wer möchte kann hier nochmal eine Pause einlegen

Weiter auf dem Kirnbachsträßchen kommen wir b ald darauf wieder zu unserem Ausgangspunkt der Wanderung, dem Parkplatz Kirnbach (341 m ü.N.N).

Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Melde dich an, um einen neuen Kommentar zu schreiben

Koordinaten des Startpunktes

N 48°32.943' E 9°04.440'
N 48°32'56.582" E 9°4'26.454"
N +48.5490507 E +9.07401502

Koordinaten des Endpunktes

N 48°32.940' E 9°04.439'
N 48°32'56.403" E 9°4'26.357"
N +48.5490010 E +9.07398819

Weitere Infos unter: Link zu uns

Falls du von deiner Webseite auf diese Strecke verlinken oder als iFrame einbetten möchtest, dann kopiere einfach folgenden Codeschnippsel und binde ihn an einer beliebigen Stelle in deinem Quellcode ein:

kopieren
kopieren
kopieren
  • QR Code - Track To Go
    QR Code
  • QR-Codes sind zweidimensionale Barcodes, die jedes Gerät interpretieren kann, auf dem eine QR-Code-Software installiert ist. Lade dir die URL dieser Strecke einfach auf dein Smartphone herunter (erfordert QR Code Software auf deinem Smartphone).