Wanderung Weil im Schönbuch

Höhenprofil (320 m bis 521 m)

Höhendifferenz

201 m

Gesamtanstieg

282 m

Gesamtabstieg

420 m

GPSies-Index 3,31


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
15,30 km
Geo-Koordinaten
573
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Einweg-Strecke

15,30 km

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Beschreibung der Strecke

Wandern im Schönbuch

Vom Norden (Mitte) zum Süden (Mitte) des Naturparks Schönbuch


Vom Bhf. Weil i. Schönbuch zur Weiler Hütte über die Böblingerstraße zum Brühlweiher und bis Bebenhasen. Weiter nach Tübingen in die Altstadt, der Neckarinsel und zum Bahnhof Tübingen.

Datum: Samstag 30. September 2017

Länge: 15,30 km

Zeit: etwa 4 ¼ Stunden (ohne Pause/Rast) – langsameres Wandern

Gesamtzeit: etwa 5,0 Stunden (mit ¾ Stunde Pause/Ras z aber ohne Besichtigungen in Bebenhausen oder Tübingen)

Art: Einwegwanderung mit Pause/Rast – Besichtigungen und Stadtbesichtigungen.

Wetter: Sonnig bis teils sonnig bei 14 Grad (9:45) bis 22 Grad (14:30)

Einkehren: Tübingen: Tübinger Wurstküche Am Lustnauer Tor 8,

72074 Tübingen, Tel.: 07071 92750
Gaststätte Hauptbahnhof Europaplatz 19, 72072 Tübingen

Gasthausbrauerei Neckarmüller Gartenstraße 4,

72074 Tübingen, Tel.: 07071 27848

Es gibt auch Cafés und Eisdielen sowie noch viele weitere Möglichkeiten zum Einkehren.

(oben nur 3 Beispiele/Vorschläge)

Anfahrt

- Mit Straßenbahn und S-Bahn nach Böblingen. Von dort mit der Regionalbahn R 72 in Richtung

Dettenhausen zu unserm Startpunkt Untere Halde in Weil im Schönbuch.

- Von Stuttgart Heslach aus z.B. mit der U1 nach Stgt. -Vaihingen, dann mit der S1 bis Böblingen und dann mit der R 72 nach Weil im Schönbuch-Untere Halde. Fahrzeit Sonntagmorgen etwa 56 Minuten

- Am Tübinger Bahnhof angekommen fahren wir mit der Regionalbahn R8 (Neckar-Alb Bahn) nach Stuttgart (Hauptbahnhof) oder mit einer andern verfügbaren Verbindung in Richtung Stuttgart.

Nach Stgt. Heslach braucht man je nach Verbindung zwischen 1:15 und 1:45

!!! Ab Bempflingen gilt der VVS Tarifbereich (Von Tü- Bempflingen (Tarifbereich NALDO)

Anfahrtslänge: fahrt mit ÖPNV (Hin und Zurück)

Anfahrtszeit: Je nachdem welche Verbindungen zwischen 1:00 und 1:15

Wanderstrecke:

Bahnhof unter Halde/Weil im Schönbuch (459m ü.N.N) - Weiler Hütte (503m ü.N.N) – Standort Weißer Stein (512m ü.N.N) - Josefsruhe (462 m ü. N.N.) - Schlagbaumlinde (463 m ü. N.N.) - Brühlweiher (429 m ü.N.N) - Widenmanndenkmal ( 448 m ü. N.N.) - Zwergels Feuerstelle ( 359 m ü. N.N.) - Bebenhausen Informationszentrum ( 362 m ü. N.N.) - Denkmalstein-König Karl Stein (405 m ü. N.N) – Parkplatz Sand (414 m ü. N.N) – Hölderlindenkmal Alter Botanischer Garten (Tübingen) (333 m ü. N.N) – Stiftskirche in Tübingen (347 m ü. N.N) – Neckarinsel Silcherdenkmal (327 m ü. N.N) – Wildermuthdenkmal (Neckarinsel) (324 m ü. N.N) - Uhlanddenkmal (324 m ü. N.N) – Tübingen Bahnhof 320m ü. N.N)

Entfernungen:

Vom Bahnhof unter Halde/Weil im Schönbuch bis zur Weiler Hütte 1528,00 m

Vom der Weiler Hütte bis zum Standort Weißer Stein 862,00 m

Vom Standort Weißer Stein bis zur Josefsruhe 897,00 m

Von der Josefsruhe bis zu Schlagbaumlinde 434,00 m

Von der Schlagbaumlinde bis zur Brühlweiher 1717,00 m

Vom Brühlweiher bis z um Widenmanndenkmal 593,00 m

Von zum Widenmanndenkmal bis zur Zwergels Feuerstelle 428,00 m

Von der Zwergels Feuerstelle bis zur Bebenhausen Informationszentrum 743,00 m

In Bebenhausen (Kloster etc.) 360,00 m

Von Bebenhausen Grüner Turm bis Denkmalstein-König Karl Stein 592,00 m

Vom Denkmalstein-König Karl Stein bis Waldrand-Beginn Fahrstraße/Sandstraße 2205,0 m

Von Waldrand-Beginn Fahrstraße/Sandstraße bis Hölderlindenkmal Botanischer Garten 2306,0 m

Vom Hölderlindenkmal Botanischer Garten bis zur Stiftskirche in Tübingen 691,0 m

Vom der Stiftskirche in Tübingen bis zum Neckarinsel Silcherdenkmal 756,0 m

Vom der Neckarinsel Silcherdenkmal bis zum Wildermuthdenkmal (Neckarinsel) 227,0 m

Vom Wildermuthdenkmal (Neckarinsel) bis zum Uhlanddenkmal 649,0 m

Vom Uhlanddenkmal bis zum Tübingen Bahnhof 312,0 m

Gesamte Wanderung 15300,00 m

=> 15,30 km

höchster Punkt: 1. Kurz nach der Weiler Hütte beim Kneippbecken (521 m ü. N.N)

tiefster Punkt: 1. Tübingen Bahnhof 320m ü. N.N)

Höhendifferenz: 201 Mete r (320 bis 521 Meter)

Gesamtanstieg : 282 Meter

Gesamtabstieg : 420 Meter

Wanderstrecke und Wegverlauf im Detail:

8 Möglichkeiten zu einer Pause:

1. Bei der Weiler Hütte (503 m ü. N.N)

2. Beim Standort Josefsruhe (462 m ü. N.N.)

3. Bei der Rastplatz Schlagbaumlinde ( 463m ü. N.N.)

4. Beim Brühlweiher ( 429 m ü.N.N)

5. Beim Widenmanndenkmal ( 448 m ü. N.N.)

6. In Bebenhausen (360m ü. N.N)

7. Beim Denkmalstein-König Karl Stein (405 m ü. N.N)

8. Beim Parkplatz Sand (414 m ü. N.N)

9. In Tübingen Altstadt (347 m ü. N.N) oder Neckarinsel (324 m ü. N.N)

Wanderung mit Startpunkt vom Bahnhof Untere Halde in Weil im Schönbuch)

Vom Bahnhof unter Halde/Weil im Schönbuch (459m ü.N.N), laufen wir in Fahrtrichtung auf dem Bahnsteig, dann die Treppen hinab zur Fahrstraße.

Hier biegen wir nach recht ab und laufen die Straße bergab, wo wir auch auf das Wanderzeichen blauer Strich treffen und diesem folgen.

Wir kommen dabei an einem Spielplatz vorbei und überqueren kurz darauf die Schaich.

Info Schaich:

Standort: Die Schaich ist ein 25 km langer, rechter bzw. südwestlicher Zufluss der Aich-Württemberg.
Die Schaich entspringt im Schönbuch, einem bergigen Waldgebiet des süddeutschen Keuperberglands im Naturpark Schönbuch südwestlich von Stuttgart. Ihre Quelle liegt – unweit des Würmursprung – am Bromberg. Die Schaich entfließt dem Hengstbrunnen.
Von dort fließt die Schaich in überwiegend östlicher Richtung durch die Gemeinden Altdorf, Holzgerlingen, Weil im Schönbuch, Dettenhausen, Walddorfhäslach, Schlaitdorf und Aichtal, wo sie östlich des Ortsteils Neuenhaus in die Aich mündet.

Geschichte: Das Schaichtal ansich ist ein landschaftlich reizvolles Bachtal im Schönbuch mit offener, reich strukturierter Aue; kleinräumiger Wechsel von Wiesen und Brachen mit von Gehölzen begleiteten Bachläufen, umgeben von Waldhängen mit Quellbächen und Schluchtwaldfragmenten; durch pflegliche Bewirtschaftung sollen die miteinbezogenen Waldbestände naturnah und standortgemäß in Mischwald zurückgeführt werden.

Wir befinden uns auf dem Weiler Hüttenweg (leider nicht bezeichnet) und laufen mit den Wegzeichen blauer Strich bergauf in Richtung Wald.

Info Weiler Hüttenweg:

Standort: Der Weiler Hüttenweg liegt im Postleitzahlengebiet 71093 liegt südlich von Weil im Schönbuch in Baden Württemberg und hat etwa eine Länge von 1,3 km.

Geschichte: Eine spezielle Geschichte gibt es hierzu nicht. Der Name bezeichnet einfach den Weg von oder zur Weiler Hütte von der Gemeine Weil im Schönbuch.

Immer dem Weiler Hüttenweg und dem Wegzeichen blauer Strich geradeaus folgend kommen wir zur Weiler Hütte.

Wer möchte kann hier schon am Anfang unserer Wanderung einen Frühschoppen einlegen.

Info Weiler Hütte:

Standort: Die Weiler Hütte ist an der Tübinger Straße im Schönbuch bei Weil im Schönbuch. Entweder man kommt vom Ort Weil im Schönbuch her und fährt auf der Tübinger Straße oder aus Holzgerlingen auf der B464 nach links zur auf die K1058, die Tübinger Straße ab.

Geschichte.

Die Weiler Hütte entstand aus einer Initiative der Arbeitsgemeinschaft für Heimatpflege e.V. im Jahr 1953. In vielen Jahren entstand allmählich eine der schönsten gastronomischen Anlagen im Naturpark Schönbuch. Die Weiler Hütte verfügt über einen großen Biergarten, Räumlichkeiten für Gruppen (von 10-120 Personen) und Räumlichkeiten für Übernachtungen (Gruppen bis 45 Personen).
Bis Ende 1995 wurde die Hütten-Bewirtschaftung von den Mitgliedern des Vereins für Heimatpflege betrieben. Seit Anfang 1996 wird die Weiler Hütte von der auf der Schönbuch-Lichtung bekannten Gastronomenfamilie Eberhard Hiller geführt. Familie Hiller kommt aus dem renommierten Landgasthof und Hotel Waldhorn in Holzgerlingen, den sie 16 Jahre betrieben haben.

Bei der Weiler Hütte bleiben wir auf dem Weg mit dem Wegzeichen blauer Strich, der uns an der Weiler Hütte vorbei zum Kneippbecken bringt. Hier befindet sich auch der höchste Punkt unserer Wanderung.

Beim Kneippbecken halten wir uns links und laufen den Pfad mit dem Wegzeichen blauer Strich weiter.

Unser Pfad kreuzt den Auchtertweg (leider nicht bezeichnet), wo wir geradeaus weiter laufen.

Wir treffen auf die B464 beim Abzweig zur Weiler Hütte.

Nun überqueren wir die B 464 und laufen in dem Parkplatz Weißer Stein hinein.

Am Eingang des Parklatzes steht rechts der Weißer Stein.

Info Denkmalstein Weißer Stein:

Standort: D er Weiße Stein steht an der B464, dort wo die Tübinger/Böblinger Straße und auch der Parkplatz weißer Stein ist

Die genaue Position ist: 48° 36,2′N; 09° 03,3′O

Geschichte: Der weiße Stein gehört zu den sogenannten Stundensteinen vom Kloster Bebenhausen. Das Wort Stundenstein stammt n ach meiner unmaßgeblichen Messung beträgt die Entfernung von hier bis zum Kloster Bebenhausen 4730 Meter. Eine württembergische Wegstunde wird mit 3,7 km (~ ½ Meile) angenommen, aber ein gut genährter Mönch war vielleicht schneller zu Fuß.

Der Weiße Stein hat seinem Namen daher, dass man ihn auch schon in ganz früheren Zeiten weiß gekalkt hat. Damit wollte man erreichen dass er in der Dämmerung und Nacht gut zu sehen ist. Er diente so als eine Art Wegweiser: Heute ist er weiß angemalt nicht mehr gekalkt.

Nachdem wir die B464 überquert haben und durch den Parkplatz Weißer Stein gelaufen sind, kommen wir durch ein Wildgatter.

Weiter mit dem Wegzeichen blauer Strich kommen wir zum Schwabentreuebrunnen (503 m ü. N.N.).

Info Schwabentreuebrunnen :

Standort: Der Schwabentreue Brunnen ist bei dem Tübinger Sträßle im Schönbuch in der Gemarkung der Gemeine Weil im Schönbuch. Zwischen dem Parkplatz Weißer Stein und der Josefsruhe.

Die genaue Position ist: 48° 35,9′N; 09° 03,3′O

Geschichte: Es heißt, zwei Schwestern aus Stuttgart ließen diesen Brunnen zum Gedenken an Ihren Bruder im Feld errichten.

Der Schwabentreuebrunnen ist ein Brunnen mit zwei Steintrögen. Er fließt sehr gut und hat die Inschrift Schwabentreue Brunnen 1940.

Es gibt einen Bericht aus dem "Nachrichtenblatt des Schwäbischen Albvereins" Jahrgang 1940 Juli/August, S. 47, von Herrn. Karl Feucht aus Böblingen, der über die Aufstellung aus dem Jahr 1940 berichtet.

Tübinger Verband: Am Sonntag, den 16. Mai des Jahres 1940, wurde unter starker Beteiligung an der alten Straße Bebenhausen-Weil im Schönbuch ein von einer Stuttgarter „Brunnentante“ gestifteter Brunnen „Schwabentreue“ eingeweiht.Die Gebrüder Zimmermann, Dettenhausen, haben aus Dettenhausener Naturstein ein kleines Meisterwerk geschaffen; zwei Bänke, ein Werk des des ZV Dettenhausen, laden zur Rast ein. Verbandsobmann Häußler, Tübingen, begrüßte die Erschienenen und dankte vor allem der edlen Stifterin und allen, die zum Gelingen der schönen Anlage beigetragen haben. Auch ein Vertreter des Stuttgarter Tierschutzvereins sprach seine Freude über das gelungene Werk aus und empfahl es dem Schutz aller Naturfreunde. Der Bürgermeister von Dettenhausen übernahm den Brunnen in den Schutz und die Obhut der Gemeinde.

In der „Alten Post“ bei Tante Böpple waren die Teilnehmer noch einige Stunden gemütlich beisammen. Der rührige Vertrauensmann von Dettenhausen, Freund Pfeiffer, dankte nochmals alle, die sich für den Bau des Brünnleins eingesetzt haben. Obmann Häußler sprach noch über das Wandern, die Schönheit unserer Heimat- und Vaterlandsliebe und schloss mit einem von der Versammlung begeistert aufgenommenem „Sieg Heil“ auf Führer und Vaterland.

Wanderer und Naturfreunde kommt und erfreut euch am Brünnlein „Schwabentreue“ im Schönbuch.

Wir laufen weiter auf den Tübinger Sträßle (leider nicht bezeichnet) mit dem Wegzeichen blauer Strich und kommen rechts am Rotwildgehege vorbei und dann zur Josefsruhe (462 m ü. N.N.) .

Wer möchte kann hier eine Pause einlegen.

Info Rotwildgehege und Infotafeln am Rotwildlehrpfad:

Infotafeln:

Rund um das Rotwildgehege befinden sich verschiedene Infotafeln mit verschiedenen Themen zum Rotwild wie z.B. Sprungkraft, Gewicht usw.. So auch eine Tafel zum „Hirschsprung“

Rotwildgehege:

Hier können sich die Tiere in Ruhezonen zurückziehen
Ein Teil des immer noch aktuellen Hirsch-Managements sind auch große Treibjagden. Konzentriert auf wenige Tage im Herbst, so dass die Rudel das übrige Jahr Ruhe haben. Verstärkt wird dies noch durch Ruhezonen, in die sich die Tiere zurückziehen können.
Die Kanzel am „Tropfenden Wasen“ in der Nähe der Schlagbaumlinde steht an einem Überbleibsel einstiger fürstlicher Jagd. Eine regelrechte Allee ist fürs freie Schussfeld in den Wald geschlagen. Genutzt wird sie jetzt, um dem Rotwild bei der Brunft zuzuschauen.

Aber im Ausklang der Saison verlieren die Hirsche allmählich die Lust, zu belfern und zu dröhnen. Das Gießkannen-Konzert wird schwächer. Nur wenn ein brünstiges Weibchen da ist, legen die Hirsche wieder los. „In der Hochbrunft schreien sie den ganzen Tag“.

Von der Josefsruhe (462 m ü. N.N.) aus laufen wir weiter geradeaus mit dem Wegzeichen blauer Strich auf dem Tübinger Sträßle (leider nicht bezeichnet).

Wir kommen zu einer Wegkreuzung, wo auch die Schlagbaumlinde (463 m ü. N.N.) steht.

Auch hier könnte man eine Pause einlegen.

Info Schlagbaumlinde :

Standort: D ie Schlagbaumlinde steht an der Kreuzung Tropfender Wasen Allee - Böblinger Sträßle.

Die genaue geologische Position ist: 48° 35,5′N; 09° 03,4′O

Geschichte: Hier befand sich die Grenze zwischen den württembergischen Oberämtern Böblingen und Tübingen, der späteren Landkreise; eine reine Verwaltungsgrenze also, kein Grund für einen Schlagbaum. Das blieb den um eine Neuordnung bemühten Besatzungsmächten nach dem Zweiten Weltkrieg überlassen. Hier wurde die Grenze zwischen der amerikanischen und der französischen Besatzungszone gezogen und ein Schlagbaum errichtet. Seitdem verläuft hier die Grenze zwischen den Regierungsbezirken Stuttgart und Tübingen.

Die Schlagbaumlinde hat bei dem Sturm Lothar durch umstürzende Fichten von der anderen Seite das Weges einige ausladende Äste verloren und sieht seitdem etwas unsymmetrisch aus.

Bei der Kreuzung wo die Schlagbaumlinde steht, geht geradeaus das Böblinger Sträßle mit dem Wegzeichen blauer Strich in Richtung Bebenhausen weiter. Von rechts kommt die Tropfender Wasen Alle und nach links geht das Dettenhäusner Sträßle ab.

Info Böblinger Straße:

Standort: Die Böblinger Straße befindet sich von Bebenhausen in nördlicher Richtung durch den Schönbuch in Richtung Weil im Schönbuch. Und geht bis zur Schlagbaumlinde.

Geschichte: Die Böblinger Straße ist eine alte Nord-Süd Wegeverbindung bzw. Straße durch den Schönbuch. Den Namen hat sie, da man an ihrem nördlichen Ende direkt nach oder von Böblingen kommt. Sie hat eine Länge von etwa 3,5 km

Wir laufen hier geradeaus auf dem Böblinger Sträßle mit dem Wegzeichen blauer Strich in Richtung Bebenhausen weiter und kommen am Damwild und Mufflongehege vorbei.

Nach einiger Zeit kommen wir zum Brühlweiher ( 429 m ü.N.N).

Wer möchte kann hier eine Pause einlegen.

Info Brühlweiher und Brühlbächle
Standort: Das Brühlbächle läuft vom Seebachwändle her in den Brühlweiher. Der Brühlweiher ist etwa 600m in Westlicher Richtung von Parkplatz Seebachwändle entfernt. Wo sich der Brühlklingenweg und das Böblinger Sträßle treffen ist auch der Brühlweiher.

Geschichte: Das Brühlbächle (Seebach), ist ein rechter Zufluss des Goldersbach) bei Bebenhausen im Schönbuch im Flusssystem des Goldersbachs in Baden-Württemberg.Der Brühlweiher wurde erst in der 60'er Jahren angelegt. In den Sommermonaten finden hier Gottesdienste der "Kirche im Grünen" statt.

Er ist recht idyllisch und ein beliebtes Ausflugsziel im Schönbuch. Hier befindet sich auch ein Grill und Spielplatz.

Weiter mit dem Wegzeichen blauer Strich auf der Böblinger Straße (leider nicht bezeichnet) kommen wir nach einiger Zeit zum Widenmanndenkmal ( 448 m ü. N.N.) .

Auch hier könnte man eine Pause einlegen.

Info Widenmanndenkmal :

Standort: Das Widenmanndenkmal steht am sogenannten Roten Graben an der alten Fahrstraße von Weil im Schönbuch nach Bebenhausen. Er steht zwischen dem Widenmanndenkmal und dem Wilhelm I Stein am Bretterzaunweg und der Böblinger Straße. Die genaue Position ist: 48° 34,2′N; 09° 03,6′O

Geschichte: Wilhelm Widenmann (1798–1844) machte eine steile Karriere. Nach einer Lehre als Buchhalter trat er 1818 in das Feldjägercorps ein und studierte ab 1820 Forstwissenschaft an der Universität Tübingen

Wilhelm von Widenmann wurde am18. Oktober 1798 in Calw; geboren und ist am 14. Juli 1844 in Bebenhausen gestorben. Er war ein deutscher Forstwissenschaftler an der Universität Tübingen und Förster in Bebenhausen.
Sein Leben und Werk.
Nach seinem Abitur 1813 in Stuttgart absolvierte er eine Ausbildung im Rechnungswesen.
Er machte eine steile Karriere. Nach einer Lehre als Buchhalter trat er 1818 in das Feldjägercorps ein und er trat zum Studium in die vom Württembergischen Königshaus gegründete Forstliche Lehranstalt des Forst- und Jagdwesens und seiner Hilfswissenschaften ein. 1822 schloss er seine Ausbildung mit Zusatzstudien an der Universität Tübingen mit dem Staatsexamen ab.
Nach Studienreisen durch bedeutende Waldgebiete Deutschlands wurde er noch 1822 zum Privatdozent für Forstwissenschaft an der Universität Tübingen ernannt. Widenmann setzte sich für die Entwicklung des Systems der Forstwissenschaften ein und half mit, diese an der Universität zu etablieren. Gleichzeitig übernahm er als Förster das Revier Bebenhausen mit seinen bedeutenden Schönbuch-Arealen. 1829 wurde er zum ordentlichen Professor an der Universität Tübingen ernannt. Ihm wurde zusätzlich noch das Lehrfach Landwirtschaft zugeteilt. Er setzte sich insbesondere für die Wiederaufforstung der vollkommen übernutzten Schönbuch-Wälder ein. Wilhelm von Widenmann gilt damit als ein Forstpionier der allerersten Stunde.
Widenmann war der Herausgeber der Forstlichen Blätter für Württemberg.

Das Widenmanndenkmal, das am 7. November 1847 im Schönbuch von seinen Freunden und Verehrern errichtet wurde, sowie noch viele von ihm wiederaufgeforstete Wälder erinnern uns auch heute an diesen großen Forstmann. 1836 wurde er mit dem Ritterkreuz des Ordens der Württembergischen Krone geehrt womit der persönliche württembergische Adel (Nobilitierung) verbunden war.
Das Denkmal steht auf einem mit 2 kleinen Treppen versehenen Unterbau. Die Spitze ist abgebrochen, Das Denkmal macht eine zerkratzten Eindruck wurde aber schon etwas renoviert

Es geht weiter auf unserem Weg bergab mit dem Wegzeichen blauer Strich nach Bebenhausen und schon nach etwa 200 m kommt das Konrad Hausch Kreuz:( 437 m ü. N.N.)

Info Konrad Hausch Kreuz:

Standort: Der Stein steht am sogenannten Roten Graben an der alten Fahrstraße von Weil im Schönbuch nach Bebenhausen. Er steht zwischen dem Widenmanndenkmal und dem Wilhelm I Stein an der Böblinger Straße. Die genaue Position ist: 48° 34,1′N; 09° 03,6′O

Geschichte: Konrad Hausch war Forstwächter in Unterjesingen und starb hier am 29. März 1889. Hausch kam von der Wildschweinjagd und war auf dem Weg zum Mittagessen nach Bebenhausen. Auf dem steilen Weg rutschte er aus. Sein umgehängtes Gewehr entlud sich und traf ihn tödlich ins genickt.

Die Schrift ist schon stark verwittert und nicht vollständig lesbar. Ob die letzte Ziffer der Jahreszahl eine 3 oder eine 5 darstellt, ist nicht feststellbar.

Und wieder weiter mit dem Wegzeichen blauer Strich auf der Böblinger Straße (leider nicht bezeichnet) treffen wir auf den Wilhelm I Stein ( 400 m ü. N.N.)

Info Wilhelm I Stein:

Standort: Der Wilhelm I Stein steht an der Böblinger Straße unweit (nördlich) vom der Zweigels Feuerstelle und dem Schwarzwildgehege

Geschichte: König Wilhelm I vom Württemberg förderte die Nachhaltigkeit des Waldes und die Forschung durch seine Förster und Forstbeamten im Schönbuch. Er hat auch z. B. die Samen der überall im im Schönbuch zu findenden Wellingtonien (Mammutbäume) importieren und aussäen lassen. Der Stein ist deshalb zu Ehren und im Gedenken an den Württembergischen Königs Wilhelm I (1781-1864) der von 1816- 1864 König von Württemberg war und mit Frau Katharina verheiratet war aufgestellt worden.

Der Wilhelm I Stein gehört zu der Kategorie der Hirschsteine. Es ist ein großes W von 2 Hirschstangen bzw. Hirschgeweihen umrahmt. Die Datierung darunter ist 1838. Er ist gut erhalten.

Und schon nach weiteren 50 m sind wir beim Schwarzwildgehege e und bei der Zwergels Feuerstelle ( 395 m ü. N.N.).

Info Zwergels Feuerstelle:

Standort: Die Zwergels Feuerstelle befindet sich beim Schwarzwildgehege nördlich von Bebenhausen an der Böblinger Straße.

Geschichte: Die Zwergels Feuerstelle ist einer von 40 Grill- und Rastplätzen im Naturpark Schönbuch

Bei der Zwergels Feuerstelle ( 395 m ü. N.N.) machen wir einen kleinen Abstecher nach rechts von etwa 75m in den Sommerkaltenbüchleweg zum Brunnen Kaltenbüchle ( 399 m ü. N.N.)

Info Brunnen Kaltenbüchle:

Standort: Der Brunnen Kaltenbüchle befindet sich am Sommerkaltenbüchleweg, beim Schwarzwildgehege ganz in der Nähe der Zwergels Feuerstelle.

Geschichte: Der Brunnenname Kaltenbüchle ist Namensgeber für die Wege Sommerkaltenbüchleweg und Kaltenbüchle-Randweg. Die genaue Namensherkunft ist leider nicht bekannt.

Nachdem wir uns den Brunnen Kaltenbüchle ( 399 m ü. N.N.) angeschaut haben gehen wir wieder zurück und biegen beim Zwergels Feuerstelle ( 395 m ü. N.N.) nach rechts wieder in die Böblinger Straße ab.

Es geht etwas Bergauf und durch ein Wildgatter.

Wir kommen aus dem Wald und laufen nach Bebenhausen mit dem Wegzeichen blauer Strich, hinein.

Hier können wir dann das Kloster bzw. den Klosterhof und Klosterpark, das Sommerreflektorium und noch vieles mehr besichtigen oder nur mal anschauen:

Info Kloster Bebenhausen.

Standort: Bebenhausen liegt nördlich von Tübingen, am Südhang des Brombergs auf einem seit dem Mittelalter künstlich erweiterten Plateau oberhalb der Talsohle zweier dort zusammenfließender Bäche, an einer Fernstraße von den Alpen zum Rheintal, am Rande des Schönbuchs, des großen mittelalterlichen Reichswaldes. Heute liegt es an der L1208 zwischen der B464 und Tübingen.

Geschichte (in Auszügen): Das Kloster Bebenhausen ist eines der am besten erhaltenen mittelalterlichen Klöster in Deutschland. Es wurde im Jahre 1187 von Pfalzgraf Rudolf von Tübingen gestiftet, zunächst von Prämonstratenser-, bereits 1190 von Zisterziensermönchen der Abtei Schönau belegt. Durch zahlreiche Schenkungen und Sonderrechte wie Steuerfreiheit, Holz- und Fischereirechte im Schönbuch wuchs der Grundbesitz des Klosters rasch an und es wurde schnell eines der reichsten Klöster

Das Kloster Bebenhausen war ein Zisterzienserkloster in Bebenhausen (heute Ortsteil von Tübingen, Baden-Württemberg). Nach der Reformation (in Württemberg 1534) dienten die Klostergebäude als Klosterschule, Jagdschloss der Könige von Württemberg und als Sitz des Landtags des Landes Württemberg-Hohenzollern.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in Bebenhausen Landtag und Landesverfassung des Landes Württemberg-Hohenzollern (bis 1952) begründet. Teile der Abteianlage wurden als Archiv, Depot und Landtag für Württemberg-Hohenzollern genutzt.

Kloster und Schloss Bebenhausen sind für Besichtigungen geöffnet. Die Anlage zählt zu den landeseigenen Monumenten und wird von der Einrichtung Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg betreut.

Das Kloster Bebenhausen kann besichtigt werden. Eine Führung hat etwa eine Dauer von 45 Minuten.

Bei der Straße Klostermühle steht an einer Kurve der Grüne Turm. Hier laufen wir die Rechtskurve der Straße Klostermühle und biegen danach gleich in die Gasse nach links und kommen nach ein paar Metern auf die Schönbuchstraße.

Nun biegen wir nach rechts in die Schönbuchstraße ab.

Wir laufen die Schönbuchstraße geradeaus und überqueren bei einer Brücke den Goldersbach.

Dabei begleiten uns auch die Wegzeichen roter Strich und des Main-Neckar-Rhein-Weg.

Wir laufen auf der Straße am Ziegelberg (leider nicht bezeichnet) die Fahrstraße bergauf und dort wo die Straße eine scharfe Rechtskurve macht steht auf dem Weg der geradeaus in den Wald führt der Denkmalstein-König Karl Stein (405 m ü. N.N)

Wer möchte kann auch hier eine Pause machen und die sehr schöne Aussicht nach Bebenhausen genießen.

Info Denkmalstein-König Karl Stein :

Standort: Der König Karl Stein steht am Ziegelberg, neben der Straße Nach Waldhausen, in Bebenhausen . Die genaue geologische Position ist 48° 33,4′N; 09° 03,7′O

Geschichte. Der König Karl Stein wurde zur Erinnerung an die 25 jährige Regierungszeit König Karl und vor allem auch aus Dankbarkeit für die Erneuerung der Klosteranlage Bebenhausen (die durch ihn erfolgte) 1889 aufgestellt. Er Erinnert an das 25-jährige Thronjubiläum des Königs Karl 1889. König Karl (*1823 †1891), König 1864-1891, verheiratet. Seit 1846 mit Olga, Tochter d. Kaisers und Zaren Nikolaus I von Rußland.

Der Zustand ist recht gut erhalten und nur geringfügig beschädigt. Seine Inschrift wurde vor einigen Jahren schwarz erneuert. Quelle Forstamt Tübingen

Kurz ach dem Denkmalstein-König Karl Stein (405 m ü. N.N) kommt von rechts der Brunnenhangweg auf den unseren.

Wir laufen geradeaus bergauf auf dem Weg mit dem Wegzeichen roter Strich und des Main-Neckar-Rhein-Weg.-Rhein-Weg, weiter.

Unser Weg macht einen Rechtsbogen und geradeaus geht ein Weg/Pfad weiter.

Hier zeigt uns auch eine Wegtafel sowie das Wegzeichen roter Strich den Weg in Richtung Parkplatz Sand.

Wir laufen nun immer geradeaus eine ganze Zeit lang den Pfad mit dem Wegzeichen roter Strich entlang.

Wir treffen dann auf eine Weg, das Sandsträßle (leider nicht bezeichnet).

Hier biegen wir nach links auf das Sandsträßle ab und kommen zum Parkplatz/Spielplatz Sand (414 m ü. N.N).

Wer möchte kann hier eine Pause einlegen.

Wir kommen zu einem asphaltierten Straße

Wir kommen zum Parkplatz /Spielplatz Sand (414 m ü. N.N).

Nach dem Parkplatz /Spielplatz Sand (414 m ü. N.N). sind wir gleich darauf am Waldrand.wo auch das Sandsträßle zum Sandweg wird.

Ab hier müssen wir leider immer wieder auf den Gehwegen der Straßen laufen.

Wir laufen geradeaus weiter. Dabei kreuzen der Amselweg und Milanweg den unseren und einmal der Schwalbenweg

Wir treffen dann auf den Drosselweg.

Wir laufen geradeaus in den gegenüberliegenden Fußgängerweg, die Denzenbergallee (leider nicht bezeichnet) weiter.

Wir kommen auf den Nordring von Tübingen.

Wir biegen hier nach links und sind etwa nach 4o m bei einen Brunnen, wo wir nach rechts den Nordring überqueren und auf die Liststraße (leider nicht bezeichnet) treffen.

Wir laufen rechts die Liststraße (leider nicht bezeichnet) hinab, bis wir auf die Frischlingsstraße bei einem Spielplatz treffen.

Dort biegen wir auf die Frischlingsstraße nach rechts, kommen an der Musikschule (links) vorbei

dann wird aus der Frischlingsstraße die Nauklerstraße.

Wir überqueren bei einer Fußgängerampel die Mohlstraße und laufen die Nauklerstraße (leider nicht bezeichnet) weiter geradeaus entlang, bis wir dann auf die Gmelinstraße treffen.

Hier biegen wir nach links, kommen auf die Wilhelmstraße, biegen hier nach rechts und laufen am Geschwister-Scholl Platz vorbei, überqueren dann die Silcherstraße, wo wir nun zum alten Botanischen Garten kommen.

Hier biegen wir nach rechts in den alten Botanischen Garten ab und laufen zum Hölderlindenkmal.

Info Botanischer Garten :

Standort: Der alt e Botanische Garten ist zwischen Wilhelmstraße, Rümelinstraße und Am Stadtgraben in der Mitte Tübingen gelegen

Geschichte: Der Alte Botanische Garten ist heute ein zentraler Park neben Altstadt und Wilhelmstraßen-Universität. Nach Eröffnung des Neuen Botanischen Gartens auf der Morgenstelle (1969) wurde der bisherige zu einer sehr beliebten öffentlichen Grünanlage., findet man hier grüne Wiesen zum drauf Lagern bei schönem Wetter, große alte Bäume zum Bestaunen, einen Spielplatz und viele Bänke zum Sitzen, Pausemachen, Relaxen.
Er wurde in den Jahren 1805 bis 1809 angelegt. Aus der Zeit der ursprünglichen Nutzung bestehen noch viele seltene, interessante und z.T. exotische Baumsorten, die oft Naturdenkmale sind, wie z.B. ausgewachsene Gingkobäume.
Bis zur Eröffnung des Stadtfriedhofs 1829 war die Fläche nördlich der Ammer ein Friedhof; nach dessen Auflösung wurde das Gebiet in den Botanischen Garten einbezogen.
Im östlichen Bereich stehen das Hölderlin-Denkmal von 1881 mit einem "hellenisch" idealisierten Marmorstandbild (geschaffen und gestiftet von Emmerich Andresen, mit der Inschrift einer Hymne von Robert Hamerling), und ein kleiner Denkstein für den Botaniker Carl Correns.
1970 wurde gegen starke Proteste aus der Bevölkerung das 1886 errichtete Palmenhaus im Stil der Neorenaissance, das am nördlichen Rand lag und u.a. mit seiner verzierten Eisenskelettkonstruktion ein kleines bauliches Juwel darstellte, abgetragen. Es gibt Bestrebungen, dieses mit privaten Mitteln eventuell wieder zu errichten und als Café, Veranstaltungsstätte o.a. zu nutzen. Ein Förderverein wurde Anfang 2009 gegründet. (Dadurch könnten sich vielleicht auch andere Planungen für ein Café hinterm "Museum" erübrigen.)
Hier finden gelegentlich auch Veranstaltungen statt wie das Rosenfest im Juni und alle zwei Jahre im Juli das Sommerfest der Universität.

Info Hölderlindenkmal :

Standort: das Hölderlindenkmal steht im alten Botanischen Garten.

Geschichte: An den Dichter erinnern in Tübingen außerdem dasHölderlin-Denkmalvon 1881 imAlten Botanischen Garten, Büste und Erinnerungstafel am Hölderlinturm, eine weitere Büste in der Neuen Aula, das Grabdenkmal auf dem Stadtfriedhof und der Name einer zentralen Straße der Stadt, (ferner eine Apotheke und eine Cafeteria in der Psychiatrischen Klinik). Desweiteren gibt es eine Hölderlin-Uhr mit Altstadt-Motiv.

In seinem Andenken werden seit 1989 alle zwei Jahre der Friedrich-Hölderlin-Preis der Universität und der Universitätsstadt Tübingen und seit 2017 jährlich die Hölderlin-Plakette verliehen.
Der Dichter Friedrich Hölderlin (* 20. März 1770 n Lauffen am Neckar, † 7. Juni 1843 in Tübingen)
studierte von 1788 bis 1793 als Stipendiat des Tübinger Stifts an der Universität Tübingen zunächst die Freien Künste (Artes liberales) und dann, nach dem Erwerb des Magistergrades, Theologie. In der zweiten Hälfte seines Lebens, seit 1806, lebte er wieder in Tübingen, zunächst als Patient in dem von Professor Johann Hermann Heinrich Ferdinand Autenrieth geleiteten Universitätsklinikum. Von 1807 bis zu seinem Tod wohnte er in einem Turm am Neckarufer. Dieser Hölderlinturm mit seinem kleinen Museum hat sich zum Tübinger Wahrzeichen entwickelt.

Vom Hölderlindenkmal streifen wir nun noch etwas geradeaus zu einem Spielplatz, wo wir dann nach links gehen und wieder Richtung Hölderlindenkmal, durch den alten Botanischen Garten.

Im Botanischen Garten halten wir uns rechts und laufen durch die Unterführung unter der Straße Am Wallgraben hindurch und kommen in die Altstadt und Fußgängerzone vom Tübingen.

Wir sind auf dem Platz, Am Nonnentor und beim Affenfelsen, wo nach links in die Straße, Am Lustnauer Tor (leider nicht bezeichnet) bergauf abbiegen.

Info Affenfelsen :

Standort: Der Affenfelsen befindet sich in der Altstadt beim Nonnenhausplatz

Geschichte:

Der Affenfelsen ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die Stadtmauer-Ruine am Rand der Altstadt, wo der Ammerkanal durch ein Tor unter der Stadtmauer hindurchgeleitet wurde und noch wird. Der nahegelegene Platz am Affenfelsen wird im Sommer von mehreren Straßencafés genutzt. Er ist über den Fußweg Beim Nonnenhaus und die Fußgängerunterführung unter der Straße Am Stadtgraben erreichbar.
Der Ammerkana verzweigt sich dort: Ein Teil fließt eingedohlt unter der Mühlstraße zum Neckar und trieb auf dieser Gefällstrecke früher die Mühlen an, der andere unter dem Alten Botanischen Garten zur Ammer. Mit der noch vorhandenen Schleuse konnte ein zu großes Wasseraufkommen geradeaus Richtung Ammer geleitet werden.

Der Name ist vermutlich entstanden, weil auf diesem Mauerrest oft Kinder spielen und im Sommer junge Leute herumsitzen.

Info Lustnauer Tor :

Standort: Hier laufen Pfleghofstraße, Neue Straße, Österbergstraße, Doblerstraße zusammen, die Mühlstraße geht in die Wilhelmstraße über.

Geschichte: Das Lustnauer Tor war ursprünglich eines der fünf Stadttore der alten Stadtmauer Türbingens. Es war das wichtigste Tor, weil es den Weg nicht nur in Richtung Lustnau, sondern vor allem zur Hauptstadt Württembergs, Stuttgart, ermöglichte. Nachdem das Tor 1829 abgebrochen worden war, ist das nur ein Platz am Rande der Altstadt, an dem sich mehrere Straßen kreuzen. Unter anderem fängt hier die im 19. Jahrhundert auf dem Weg nach Lustnau angelegte Ausfallstraße Wilhelmstraße an.

Wir treffen beim Standort Lustnauer Tor auf die Neue Straße (leider nicht bezeichnet).

Wir überqueren die Neue Straße (leider nicht bezeichnet) geradeaus und laufen weiter bergauf auf der Pfleghofstraße. zur Stiftskirche St. Georg, beim Holzmarkt.

Info Stiftskirche St. Georg :

Standort: Die Stiftskirche steht in der heutigen Altstadt von Tübingen am Heumarkt und der Neckargasse.

Geschichte: Die Stiftskirche zu St. Georg in Tübingen wurde in ihrer heutigen Form von 1470 bis 1490 unter Graf Eberhard im Bart aufgrund der Übersiedlung des Chorherrnstiftes von Sindelfingen und der Gründung der Eberhard Karls Universität Tübingen erbaut. Als Baumeister gelten Peter von Koblenz und Hans Augsteindreyer.
Vor der heutigen Kirche standen an dieser Stelle bereits zwei Vorgängerkirchen.
Viele bedeutende Person sind im der Stiftskirche begraben. Z.B. herzog Ulrich, Rudolf v. Braunschweig
Es gibt noch vieles was die Stiftskirche zu erzählen hat. Hierzu empfehle ich einen Blich ins Internet.

Info Holzmarkt :

Standort: Der Holzmarkt ist ein länglicher Platz nördlich der Stiftskirche in der Altstadt.

Geschichte: Dieser alte Platz war früher deutlich schmäler und steiler. Erst durch Zurücknehmen der Häuserfront durch Abriss des weit in den Platz ragenden Gasthauses Adler um 1830 an der Ecke zur Neuen Straße auf der Nordseite und dem Abriss des Hauses des Stiftskirchen-Messmers (lt. Altem Stadtplan wohl vor 1819) am östlichen Ende der Kirchgasse bekam der Platz seine heutige Größe und Öffnung zur Neckargasse und Neuen Straße. Außerdem lag vor Jahrhunderten der Platz am östlichen Ende etwa auf der Höhe des Chorumganges an der Ecke zur Neckargasse. Diese Kuppe wurde nach dem Stadtbrand von 1789 deutlich auf das heutige Niveau abgesenkt.

Der heutige Holzmarkt hieß im Katasterplan von 1819 noch Hafenmarkt. Es ist anzunehmen, dass dort in der nahegelegenen Hafengasse hergestellte Töpferwaren, die mundartlich Hafen genannt werden, verkauft wurden.

Bei der Stiftskirche biegen wir in die Neckargasse ab und laufen diese bergab bis wir auf die Mühlstraße, beim Germanen-Eck treffen.

Info Germanen-Eck :

Standort: Die Ecke Mühlstraße/Gartenstraße in der Altstadt wird als Germanen-Eck bezeichnet. Hier steht das Haus der Burschenschaft Germania (Gartenstraße 3)

Geschichte: Beim sogenannten Germanen-Eck steht das Haus der Burschenschaft Germania (Gartenstraße 3), die im Jahr 1910[1] auch das westlich davon liegende frühere Wohnhaus von Ludwig Uhland erwarb. Dieses wurde im Zweiten Weltkrieg bei einem Luftangriff zerstört. Das Grundstück ist seither nur "provisorisch" mit einem eingeschossigen Ladengebäude (Döner-Imbiss, Coffeeshop) sowie einem kleinen zweigeschossigen Geschäftshaus (Unity Media, früher Gehr) bebaut und lässt einen Blick auf den grünen Terrassenhang frei (ehemaliger Garten Uhlands). Dazwischen zweigt die 1958 gebaute und seit 2011 gesperrte Germanenstaffel ab, die zunächst durch einen überdachten Treppenaufgang und dann über einen Weg mit mehreren Treppenabschnitten zur oberen Österbergstraße ührt.

Auf dem Dach der Erdgeschoss-Läden befand sich bis Mitte der 1980er Jahre eine relativ große Leuchtschrift "Uhland-Haus", die an den Vorgängerbau erinnerte, aber in Verbindung mit diesen Läden etwas verwunderte.
I nfo Neckargasse :
Standort: Die Neckargasse führt vom Germanen-Eck bergauf bis zum Holzmarkt in der Altstadt von Tübingen
Geschichte: Die Neckargasse ist schon seit Jahrhunderten die meist benutzte Straße von der Neckarbrücke bergauf in die Altstadt Sie ist heute eine Fußgängerzone und beherbergt viele kleinere Geschäfte, Eisdielen und Büros.
Bis ins frühe 19. Jahrhundert stand unten an der heutigen Kreuzung mit der Mühlstraße/Gartenstraße/Eberhardsbrücke das Neckartor der Stadtmauer.
Das schöne Haus Nummer 2 ist von 1584. Das goldene Dach und die Fassadenmalerei sind freilich viel späteren Datums (vermutlich ca. Wende zum 20. Jahrhundert)
In der Neckargasse kommen gleich 2 gute Eisdielen die sich fast gegenüber liegen. Hier lohnt es sich ein paar Kugeln Eis zu genehmigen.

Bei der Mühlstraße biegen wir nach links und laufen über die Neckarbrücke.

In der Mitte der Neckarbrücke geht eine Treppe hinunter zur Neckarinsel.

Info Neckarinsel :

Standort: Sie reicht von der Landspitze westlich der Ammertalbahn-Brücke bis zur Neckarbrücke (Eberhardsbrücke).Sie durch Die Neckarinsel ist durch Abzweigung eines parallelen Kanals zur Regulierung des Neckarwasserstandes 1910-11 entstanden. Es gibt 3 Zugänge auf die Neckarinsel.
1. von Osten: von der Neckarbrücke aus gibt es eine direkte Treppe hinunter auf die Insel, an deren Fuß der Taubenturm steht.
2.von Süden, vom Hauptbahnhof und Anlagensee her, geht es über eine kleine Brücke, den sogenannten Indianersteg, auf die Neckarinsel.
3. von Westen her besteht an der Derendinger Allee und der Alleenbrücke ein auch mit dem Fahrrad nutzbarer Zugang zur Insel.
Geschichte: Etwa die Hälfte der Insel (der östliche Teil) wird von der Platanenallee eingenommen. Im westlichen Bereich liegt das so genannte Seufzerwäldchen, das von teils kurvigen Waldwegen durchzogen wird. Westlich der Alleenbrücke befindet sich noch der so genannte Hain, an dessen Ende unter der Brücke der Ammertalbahn ein kleiner Tunnel zum westlichen Ende der Insel führt, einem geländerumsäumten Plateau am so genannten Spitz oder Bügeleisen. Hier werden manchmal illegale Lagerfeuer und Grillparties veranstaltet, gegen die das Ordnungsamt u.a. wegen der Brandgefahr für die Platanenallee vorgeht. Das Wasser des Neckars ist an vielen Stellen dort nur knietief.
Zwei Denkmale stehen auf der Insel: in der Mitte das Silcher-, im Westen das Wildermuth-Denkmal.
Alljährlich, Anfang Juni findet in Tübingen das Stocherkahnrennen statt, bei dem die Neckarinsel umrundet wird. Beim ebenfalls jährlich stattfindenden Entenrennen erobern sich dann Ende Oktober knallgelbe Quietschenten den Neckar.

Wir laufen auf der Neckarinsel die Platanenallee entlang und treffen auf das Silcherdenkmal.

Info Silcherdenkmal :

Standort: Das heutige, monumentale Silcher-Denkmal mit einem runden Platz am Ende der Platanenallee auf der Neckarinsel.
Geschichte: Philipp Friedrich Silcher (auch: Friederich, * 27. Juni 1789 in Weinstadt-Schnait im Remstal; † 26. August 1860 in Tübingen) war ein deutscher Komponist der Romantik, der heute hauptsächlich durch seine Lieder wir z.B die Loreley,bekannt ist. Daneben komponierte er aber auch Motetten, Kammermusik und zwei Ouverturen für großes Orchester.

Wir laufen weiter und kommen zum Wildermuthdenkmal.

Info Wildermuthdenkmal :

Standort: Das Wildermuthdenkmal steht auf der Neckarinsel.

Geschichte: Ottilie Wildermuth, geb. Rooschütz (* 22. Februar 1817 in Rottenburg am Neckar; † 12. Juli 1877 in Tübingen) war eine deutsche Schriftstellerin und Jugendbuchautorin. Neben E. Marlitt und Marie Nathusius gehörte sie zu den meistgelesenen Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts.

Von hier aus machen wir einen kleinen Linksbogen, kommen zurück zu, Silcherdenkmal und laufen den Weg rechts neben der Platanenallee in Richtung Neckarbrücke weiter.

Nun gehen wir rechts die Brücke über den Neckarkanal, den Indianersteg, und wir kommen zum Uhlanddenkmal.

Info Uhlanddenkmal :

Standort: Das bronzene Denkmal für Ludwig Uhland befindet sich in der Mitte des Platzes der Stadt Monthey an der Uhlandstraße.
Geschichte: Ludwig Uhland galt den Tübingern im 19. und frühen 20. Jahrhundert als der größte Sohn ihrer Stadt. Schon zu seinen Lebzeiten konnte er sich einer enormen Verehrung auch in ganz Deutschland erfreuen, die er selbst gar nicht ganz begreifen wollte.
Er verkörperte für viele das Ideal nationaler Einheit und Freiheit. Überall im Land wurden Uhland-Linden und -Eichen gepflanzt. Es waren neben seinem lyrischen Werk seine Geradlinigkeit, seine Redlichkeit und sein selbstloser Einsatz für die Nation, die ihm diese Beliebtheit verschafften.

Vom Uhlanddenkmal laufen wir rechts die Uhlandstraße (leider nicht bezeichnet) entlang und biegen dann nach links in die Städtischen Anlagen und den Anlagensee ab.

Wir laufen am Anlagensee vorbei, halten uns etwas links und kommen zur Unterführung der Europastraße (L370), wo wir dann beim Europaplatz und dem Busbahnhof von Tübingen raus kommen.

Von hier gehen wir weiter, wo wir dann am Hauptbahnhof Tübingen sind.

Hier ist nun das Ende unserer Wanderung und kleine Stadtbesichtigung und nehmen nun die Regionalbahn R8 nach Stuttgart, die uns wieder nach Hause bringt.

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Koordinaten des Startpunktes

N 48°37.218' E 9°03.774'
N 48°37'13.118" E 9°3'46.459"
N +48.6203107 E +9.06290531

Koordinaten des Endpunktes

N 48°30.952' E 9°03.324'
N 48°30'57.168" E 9°3'19.476"
N +48.5158800 E +9.05541000

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