Wanderweg Storkow (Mark) Storkow

Höhenprofil (36 m bis 65 m)

Höhendifferenz

29 m

Gesamtanstieg

62 m

Gesamtabstieg

62 m

GPSies-Index 1,19


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
7,31 km
Geo-Koordinaten
657
Wegepunkte
5
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Landschaft
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Rundkurs

7,31 km

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Beschreibung der Strecke
Diese sieben Kilometer lange Rundwanderung führt Sie von der Kleinstadt Storkow (Mark) zu einer der größten Binnendünen Deutschlands. Neben interessanten Orten in Storkow lernen Sie die Binnendüne und seine Bewohner näher kennen. Storkow ist mit der Bahn gut erreichbar. Für die Wanderung sollten Sie zwei Stunden einrechnen.

Highlight 1: Historische Innenstadt von Storkow  52°15'17.75"N /  13°55'50.65"E

Storkow ist zwischen Dahme und Oder die erste urkundlich erwähnte Stadt. Hundertjährige Linden säumen den Marktplatz, die hübsche Stadtkirche stammt aus dem 14. Jahrhundert.

Über die Zugbrücke oder die hölzerne Fußgängerbrücke können Sie den Storkower Kanal überqueren. Diese Wasserstraße verbindet den Storkower See mit dem Wolziger See. Von der Brücke aus können Sie die Schleuse Storkow sehen.

Highlight 2: Großer Storkower See  52°15'27.41"N /  13°56'22.07"E

Der Große Storkower See oder Dolgensee südlich der Reichenwalder Straße lädt zum Baden ein. Er ist 3,7 km² groß und an der tiefsten Stelle zwölf Meter tief. Auch eine Paddeltour ist lohnenswert, Boote können beim nahegelegenen Verleih ausgeliehen werden.

Highlight 3: Aussichtspunkt auf der Binnendüne Waltersberge  52°15'53.50"N /  13°57'24.76"E

Vor Ihnen liegt eine der größten Binnendünen Deutschlands: die Waltersberge. An ihrer höchsten Stelle überragen sie mit fast 33 Meter den Storkower See. So hat man hier auch ohne Aussichtsturm einen schönen Rundblick über die Region.

Entstanden sind sie am Ende der letzten Eiszeit vor circa 14.000 Jahren. Aus den damals noch vegetationsfreien großen Talsandgebieten wurden vom Wind feinkörnige Sande ausgeblasen und an bodennahen Hindernissen abgelegt. Auf diese Weise entstanden auch die Storkower Dünenzüge auf einer Fläche von 16 Hektar.

Schon früh wurden die Hänge der Waltersberge als Weinberg genutzt. 1735 wurden auf circa 6,6 Hektar Wein angebaut, woraus circa 8 Fässer Wein entstanden. Mit der Zunahme der forstlichen Nutzung und dem Fernhandel verschwand der Weinberg allmählich.

1906 bis 1943/44 stand hier ein Kalksandsteinwerk. Der benötigte Sand wurde vom ehemaligen Weinberg, parallel zur Reichenwalder Straße abgebaut. Rund 75.000 Kubikmeter Sand wurden in der Anfangszeit jährlich abgebaut. Der Kalkstein kam per Kahn aus Rüdersdorf und die produzierten Steine wurden auf dem Wasserweg nach Berlin transportiert. Das Werk verfügte über eine eigene Reederei mit 3 Dampfschleppern und 18 Finowmaß-Kähnen. Zudem verfügte das Werk über eine eigene Drahtzieherei, die 1929 in eine Nähmaschinenfabrik umgebaut wurde.

Nur ein geringer Teil des 1990 als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Gebietes ist frei von Gehölzen. Auf diesen wertvollen Offenflächen haben sich Trocken- und Flechtenrasen erhalten, wie sie vermutlich schon nach Rückzug der Eismassen das Gebiet prägten. An den Südhängen wachsen zahlreiche, selten gewordene Pflanzen wie das Blaugrüne Schillergras (Koeleria glauca), das Ohrlöffel-Leimkraut (Silene otites) und der Sand-Thymian (Thymus serpyllum).

Highlight 4: Manche mögen's trocken  52°15'51.62"N /  13°57'15.77"E

Zu Beginn des Jahres 2011 wurden auf dieser Fläche großflächig Kiefern und andere Bäume und Gehölze entnommen. Damit entstanden große zusammenhängende Offenflächen, die Trockenrasenarten und Insekten wieder mehr Licht bieten sollen.

Offene Sandflächen sind in Deutschland selten geworden. Das LIFE Projekt „Sandrasen im Dahme-Seengebiet“ kümmert sich seit 2015 um die offenen Sandflächen der Binnendüne. Mit Schafen und Ziegen werden diese Flächen durch eine regelmäßige Beweidung offen gehalten. Als Startschuss für die Wiederbesiedelung wurde im Frühjahr 2016 Mahdgut eines nahegelegenen Sandrasens ausgebracht, welches viele Samen enthält. In den nächsten Jahren können Sie beobachten wie Sandspezialisten diesen Lebensraum zurückerobern.

Highlight 5: Die Burg Storkow   52°15'11.69"N /  13°56'1.18"E

Die Anfänge der Burg Storkow liegen über 800 Jahre zurück. Über die Jahrhunderte wurde sie immer wieder umgebaut und erweitert. 1998 begannen umfangreiche Wiederaufbau- und Restaurierungsarbeiten, die 2009 erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Neben einer Erlebnisausstellung und der Touristeninformation, befindet sich hier auch das Informationszentrum des Naturparks Dahme-Heideseen.

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eben  hügelig  familiengerecht  GPS erfasst  fest  weich 

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Koordinaten des Startpunktes

N 52°15.116' E 13°55.268'
N 52°15'06.962" E 13°55'16.118"
N +52.2519340 E +13.9211440

Koordinaten des Endpunktes

N 52°15.084' E 13°55.289'
N 52°15'05.094" E 13°55'17.370"
N +52.2514150 E +13.9214919

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