Wanderung Waischenfeld Upper Franconia

Höhenprofil (347 m bis 474 m)

Höhendifferenz

127 m

Gesamtanstieg

241 m

Gesamtabstieg

242 m

GPSies-Index 2,96


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
12,96 km
Geo-Koordinaten
119
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Beschreibung der Strecke

Von Mühle zu Mühle
im Aufseß- und Wiesenttal
Rund um die Neubürg -
Fränkische Schweiz

 

 

Das Schicksal der Mühl en im Wiese n t- und Aufseßt a l

Schon seit langer Zeit nutzen W a ssermühl e n d a s W a s s e r von Bächen, Flüssen und Teichen als Antri e b skr a ft . So konnten M e nsch und Tier mit dem benötigt e n M a hl g ut
versorgt werden . Die Kraft des Wassers ließ sich für eine Vi e lz ahl v o n Arbeiten einsetzen . Es gab Farb - , Papier - , Li ns e n- , Oc k c r - , Loh- (hier wurd e Eichenr i nde zur Gerbung b e a rb e i t e t ), ÖI- und Sägemühlen, Schleifmühlen. H a mm e rw e rk e un d Hammerschmieden. In den Mahlmühlen wurde das Getreide d e r uml i ege n d e n
B
a uern gemahlen. Das war überwiegend R og g e n , d a n n Hafer Gerste und Weizen . Meist h a nd e l te es s i c h u m kleinere Mühlen und häufig betrieben di e M ü l l e r n e be n h e r
noch Landwirtschaft, um sich und i hr e Fa mili e n z u ernähren. M oderne Mühlen, in d e n e n di e a lt e n Holzmühl räd e r Antriebswellen und a nd e r e B aut e il e d u rc h E i se n ersetzt wurden und in denen na c h mo de rn e n M e t h o d e n , die aus Amerika und Engl a nd k a m e n, gem a hl en wur d e, bezeichnete man als Kunstmühl e n. Mit der e ins et ze n d e n
Technisierung setzten sich di e Großmühlen dur ch, d i e nicht mehr von den jahreszeitlich schwank e nd en Wassermengen der Flüsse und Bäche abhängig w ar e n .

Ein 1957 in K r aft getr e tenes Mühlengesetz trug eb e n s o zum Mühlensterben b e i . Es sah für die Stilllegung v o n Mühlen Abfindungen vor. Gelegentlich wurden aus d e n n i cht mehr rentablen Mühlen gemütliche, idyllisch g e legene Gasthäuser . Leider verschwanden aber auch viele Mühlräder im Laufe der Zeit. Mühlteiche und Radgruben wurden zugeschüttet, und nicht selten wurden die Mühlen ganz abgerissen. Heute erinnern oft nur noch Orts- und Bachnamen an den früheren Mühlenbetrieb. Die Mühlen gehörten über Jahrhunderte zum Alltag der Menschen. Sie waren eine notwendige Arbeitsstätte, wie andere Handwerksbetriebe auch. Oft waren sie technisch veraltet, ein wirtschaftlicher Betrieb nicht mehr möglich. Die Arbeit war hart. Das Bild vom romantischen Müllersleben entstand erst, als es kaum noch Mühlen gab. So ist verständlich, dass viel Wissen über die Mühlen und
das Müller-Handwerk einfach verschwand. Deshalb ist es auch schwierig, gesicherte Daten zu finden. "Das Wandern ist des Müllers Lust", sagt ein altes Volkslied. Wandern Sie zu den ehemaligen Wirkungsstätten der Müller und nehmen Sie einen Eindruck mit, wie bedeutend und wichtig die Mühlen über Jahrhunderte hinweg waren.

 

Brauereien

Sie befinden sich hier in der Gegend mit der höchsten Brauereiendichte pro Einwohner. Die Gemeinde Aufseß ist damit im Guinnessbuch der Rekorde eingetragen. Viele kleine Privatbrauereien haben den Betrieb nicht aufgegeben und produzieren weiter, oft nur den Ausstoß für die eigene Gaststätte. Die süffigen Biere können Sie entlang dieses Weges in den Brauereigaststätten in Waischenfeld, Nankendorf, Breiteniesau und Wüstenstein probieren. Auf Anfrage sind zum Teil Brauereiführungen möglich.

 

Waischenfeld

Waischenfeld hat viel zu bieten. Man kann hier einen ganzen Urlaub verbringen.
Sehenswert sind unter anderem die Burg mit dem Steinernen Beutel - der Rundturm ist Waischenfelds Wahrzeichen -, die Burggalerie und das Heimatmuseum, die Pfarrkirche am Hang unterhalb der Burg, die Barocke Stadtkapelle oder die Kapelle St. Anna mit dem Ossarium (Beinhaus). Viele weitere Tipps zum Aufenthalt in Waischenfeld erhalten Sie in der Tourist-Information im Rathaus.

Nankendorfer Mühle

 

Idyllisch an der Wiesent liegt die Nankendorfer Mühle. Das eindrucksvolle 5,20 x 1,50 Meter große Mühlrad betreibt auch heute noch die Mahlmühle, die schon 1539 Erwähnung fand.

 

 

K ir c he St . M ar tin

K ir c he St . M ar tin und S t. Jakob us in Nanken d o r f

 

Die Kirche in ihrer heutigen Gestalt wurde von 1746
bis 1748 erbaut. Vorher stand an selber Stelle eine
Wehrkirche.

Die Kirche in ihrer heutigen Gestalt wurde von 1746 bis 1748 erbaut. Vorher stand an selber Stelle eine Wehrkirche. Die Reste der Befestigung sind noch zu sehen.

 

Stadtmühle Waiselienfeld

Die Mühle wurde erstmals 1452 urkundlich erwähnt. Seit 1698 ist sie im Besitz der Familie Wehr!, die sie bis heute als Mahlmühle betreibt. Die heutige Gestalt erhielt
die Mühle durch den Wiederaufbau nach einem Brand im Jahr 1948. Hergestellt werden Vollkornmehle, Schrot, Roggen- und Weizenmehle. Verkauft werden auch kleine Mengen ab 2,5 kg.

Russenlinde bei BreitenIesau

Die eindrucksvolle Linde arn nördlichen Ortsrand von Breiteniesau ist etwa 500 Jahre alt. Daneben steht ein Gedenkstein, der von einem russischen Offizier berichtet. Dieser marschierte 1813 mit seiner Truppe an dem Ort vorbei und verstarb hier, weil er den
Anstrengungen nicht gewachsen war.

Draisendorfer Mühle

 

In Draisendorf gab es zwei Mühlen. Die Papiermühle wurde nach einem Brand um 1850 stillgelegt. Die Nützelmühle wird 1743 als Mahlmühle erwähnt und ist heute noch als Kunstmühle in Betrieb.

 

Sommerschlösschen Herrenstein

 

Das Schlösschen ist in Privatbesitz. Wunderbar gelegen kann es deshalb nur aus der Ferne betrachtet werden.

 

Hammermühle

 

Die Mühle an der Wiesent wird erstmals 1499 genannt. Sie wurde als Mahl-, Säge-,
Loh- und Ölschlagmühle sowie als Hammer genutzt. Urkundlich unter Hammer erwähnt, bestand sie bis Anfang des 20. Jahrhunderts aus zwei selbstständigen Mühlwerken unter einem Dach. Um 1950 wurde die Mahlmühle stillgelegt, das Sägewerk ist aber noch in Betrieb. Heute befindet sich hier eine Pension.

 

Wüst e n s tein

Wüstenstein hatte zwei Mühlen. Auf dem großen Wappen über dem Eingang der Oberen Mühle ist die Jahreszahl 1748 zu lesen, sie dürfte aber schon um einiges älter sein. Die Untere Mühle diente zeitweise als Spiegel- schleiferei und Papiermühle. Hauptsächlich wurde aber Getreide gemahlen.

 

Kuch en mühle

 

Di e seit jeher etwas a bg e l ege n e Mühle ist nicht m e hr in Betrieb . Wi e b e i v i e l e n a nd e ren ehemali ge n Mühlen findet s ich hi e r h e ut e e in b e liebtes A usflu g szi e l mit e in er Gasts t ä tt e , d i e durch di e ruhi g e L ag e ihren b eso nd ere n R e i z hat .

 

Rabenecker Mühle

 

Di e Mühl e am Fu ße d e r B ur g Rabeneck i s t se it Mitte der dreißi ge r J a hr e s tillgel e gt . Ber e its im 1 4 . Jahrhundert st a nd hier ein e Mühle. Ge mahlen wird hier nicht m e hr. Der B e tri e b bef a sst sich heut e mit d e r Aufbereitung von Getreide aus biologisch e m Anbau . Außerdem di e nt sie der Strom e rz e u g un g .

 

 

Burg Rabeneck

 

Die Burg wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts als Stammsitz der Schlüsselbarger gegründet. 1347 fiel sie an des Hochstift Bamberg. Nach der Zerstörung im Bauernkrieg 1525 geriet die Anlage 1577 in den Besitz der Ritter von Rabenstein. Da diese im Dreißigjährigen Krieg mit den Schweden in Verbindung standen, wurde die Burg 1635 von den Waischenfeldern zerstört. 1742 fiel sie zurück an Bamberg. Die Burgkapelle stammt aus dem Jahre 1415, ein Umbau erfolgte zwischen 1733 und 1737. Die Burg kann nach telefonischer Vereinbarung besichtigt werden. Im Sommer finden dort historische Feste statt.

 

 

Pulvermühle

 

Sie trug früher die Bezeichnung "Schlüsselmühle" und war vor der Zeit als Pulvermühle auch
Mahlmühle. Zunächst im Besitz der Schlüsselberger, ging sie dann an die Groß v. Trockau,
später an die Herrn von Wirsberg. Im Laufe der Jahrhunderte lag die Mühle mehrmals "wüst",

d.h. sie war nicht in Betrieb. 1806 kam es in der Pulvermühle zu einer Explosion. Seit 1922 ist hier eine Gastwirtschaft, die ebenfalls eine bewegte Geschichte aufweisen kann. So gehen beispielsweise die Größen der Schachwelt in der Pulvermühle ein und aus. In der idyllisch gelegenen Mühle fanden bereits Internationale Großmeistertage statt. Auch in Bezug auf die deutsche Nachkriegsliteratur ist die Pulvermühle von Bedeutung: 1967 traf sich hier die Schriftstellergruppe "Gruppe 47" (Günter Grass, Wolf-Dietrich Schnurre, Günter Eich u.a.)

 

 

Praktisch e Hin w eise

 

V erkehrsamt Wai s ch e nf e ld
Marktplatz 58

T e l . 09202-19433 od e r -96011 7
O ktober - April:

Mo-Fr 9 - 12 Uhr, Mo, Di , Do 13 -1 6 Uhr
M
a i - September:

 

Mo-Fr 9 - 12 Uhr, Mo, Di , D o,
Fr 13-16 Uhr, Sa 10-1 2 Uhr

 

F reibad Waischenfeld
D as beheizte Freibad i s t

v o n Mai bis Septemb e r t äg lich
v
o n 10-20 Uhr geöffn e t ,

Sa, So und feiertags bis 1 9 i l l l r.

 

Heimatmuseum Waisch enfel d
und Burggalerie

W a ische n feld (Burg mit H a u s d es G a stes)
Ge öf f n e t täglich von 11 - 18 U hr. Eintritt fr e i .

Di ge schlossen , Tel . 0 92 0 2 - 636

 

Burg Rabeneck

 

F ührung e n telefonisch vere i nbar .


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Koordinaten des Startpunktes

N 49°50.883' E 11°18.349'
N 49°50'53.004" E 11°18'20.959"
N +49.8480567 E +11.3058221

Koordinaten des Endpunktes

N 49°50.883' E 11°18.356'
N 49°50'53.003" E 11°18'21.364"
N +49.8480565 E +11.3059347

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