Wanderung Bornheim Reg.-Bez. Köln

Höhenprofil (153 m bis 172 m)

Höhendifferenz

19 m

Gesamtanstieg

48 m

Gesamtabstieg

47 m

GPSies-Index 1,16 ClimbByBike-Index 7,27 Fiets-Index 0,01


Über diese Strecke

Qualität der Strecke
Länge
6,64 km
Geo-Koordinaten
69
Angezeigt
223 mal
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16 mal

Bewertungen

Landschaft
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Anspruch / Kondition
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Technik
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Rundkurs

6,64 km

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Beschreibung der Strecke

Der Weg beginnt am Wanderparkplatz (Breite 50,738°, Länge 6,975°) hinter der Golfanlage Römerhof. Die Zufahrt geschieht über die L182 (Heimerzheimer Straße) zwischen Brenig und Heimerzheim . Am Lückenhof abbiegen Richtung Golfanlage. Vor der Golfanlage links, dann rechts und am Waldrand nochmal links.

Der Obstblütenweg führt über die Vorgebirgshöhe der Gemarkungen Brenig und Roisdorf. Nach Beendigung des Bergbaus in der Quarzsandgrube Brenig und der Kiesgrube in Roisdorf haben sich verschiedene Vereine zusammengetan um die Landschaft entsprechend der Grundsätze des Natur- und Landschaftsschutzes wieder aufzuwerten und weiter zu entwickeln

Wir verlassen den Parkplatz zum Neuweg (Straße, auf wir gekommen sind) hin und wenden uns nach rechts. Schon nach 200 m sehen wir auf der linken Seite eine Wiese mit 4 Reihen Birnenhochstämmen mit verschiedenen alten Sorten.

Wir gehen weiter durch ein Wäldchen. An der nächsten Abzweigung erkennt man links ein Feuchtgebiet, in dem zumeist sogar das Wasser bis fast zur Wegkante steht. Die vorwiegend geringmächtigen   Bodenschichten streichen vom Rheintal kommend schräg nach oben aus und hier kommt eine Tonschicht bis zur Oberfläche.

Hinter dem Wäldchen biegen wir rechts ab und nach 300 m nach links auf die Roisdorfer Hufebahn. Hinter dem kleinen Parkplatz mit der Grillhütte gehen wir nochmals links und den nächsten unbefestigten Feldweg rechts. Gerade in diesem Gebiet ist die Landschaft sehr kleingliedrig. Verbuschte Grundstücke, Obstbaumbrachen, Brombeerbuschreihen und Pferdeweiden wechseln sich stetig ab. Auf dem Grundstück vor dem nächsten Querweg wurden sogar mehrere Reihen neuer Kirschbäume, auch hier mit unterschiedlichen alten Sorten neu gepflanzt.

Wir gehen den Weg insgesamt 600 weiter bis dahin, wo er sich talwärts neigt. Dort biegen wir links ab. Wir befinden uns jetzt auf dem Brombeerweg . Der Name verweist auf den hier vorhandenen Anbau von Brombeeren, aus denen der Brombeerwein „Rebellenblut“ gemacht wird.

Wir durchwandern hier ein Gebiet, das über 35 Jahre (1975 – 2011) lang Zankapfel zwischen Bergbau und der sich dagegen wehrenden Bevölkerung war. Vereine und Kommune haben damals Sperrgrundstücke erworben, viele Grundstücke blieben sich selber überlassen. Das Ergebnis ist eine sehr arten- und strukturreiche Landschaft. Am Ende des Wegs liegt rechts die Hochzeitswiese der Stadt Bornheim. Frisch Vermählte können hier einen Baum pflanzen, der mit ihrer Ehe wachsen soll. Einige Paare haben in den Anfangsjahren ihren Baum auf dem kiesigen Grund nicht ausreichend gegossen; wir wünschen, dass ihre Ehe trotzdem weiter Bestand hat.

Auf dem Grundstück gegenüber liegt ein Wildkrautacker, der durch jährliches Pflügen und Neueinsaat einjährigen und üppig wachsenden Wildkräutern einen Lebensraum bietet.

Wir biegen rechts ab Richtung Aussichtsturm und befinden uns wieder auf dem Neuweg . Auf der rechten Wegseite in Höhe des Turms sorgt eine kleine Schafherde (7 Tiere) für eine extensive Beweidung. Geringer Nährstoffeintrag, Erhaltung von strukturreichen Vegetationssäumen z.B. an den Brombeerinseln schaffen gute Voraussetzungen für die Ansiedlung von Bodenbrütern und wuchsschwachen Pflanzen.

Die 4 Bäume am Eingang zum Turm sind ein sogenanntes „ Tor des Grünen C “.

Wenn wir es jetzt noch 7 m über die Stufen auf den Aussichtsturm des Landschafts-Schutzvereins, „ Fietzeks Aussicht “, schaffen, befinden wir uns auf dem höchsten Punkt des Vorgebirges. Hier ist die einzige Möglichkeit von außen in die ehemalige Quarzsandgrube und das jetzige Naturschutzgebiet zu schauen. Weiterhin kann der Blick über Brenig und die anderen Vorgebirgsorte, über die Schornsteine von Knapsack und die Kühltürme des RWE bei Niederaußem nach Köln, weiter über die Hänge des Oberbergischem (Bergisch Gladbach), Siegburg bis zum Siebengebirge schweifen.

Wir begeben uns auf den Rückweg und gehen den Neuweg vorbei an der Quarzsandgrube. Auf der Infotafel am Tor wird auf aktuelle Mitmachtermine hingewiesen. Hinter der Grube ist eine alte Streuobstwiese, die vom BUND betreut wird. Abgestorbene Bäume bleiben so lange wie möglich stehen, um Insekten und damit auch Vögeln eine Lebensgrundlage zu geben. Dort, wo Lücken entstanden sind, werden neue Bäume nachgepflanzt.

Auf der linken Seite sieht man die Sünden früherer Weidenpächter, die die alten Bäume nur ungenügend oder gar nicht gegen Baumverbiss durch Pferde geschützt haben. Mittlerweile konnten Pächter für den Bauschutz sensibilisiert werden und haben hier und da sogar neue Bäume gepflanzt.

Nachdem wir den Haseltalweg überquert haben, sehen wir auf der linken Seite des nächsten Querwegs einen ca. 6 m breiten Streifen mit Kirschbäumen parallel zur Straße. Hier wurde eine vom damaligen Bergbaubetreiber illegal erstellte Wegverbreiterung zurückgebaut und mit Hochstämmen und Magerrasenbewuchs renaturiert.

Wir gehen aber weiter geradeaus und kommen alsbald wieder zu dem Wäldchen, welches wir schon auf dem Hinweg passiert haben. An der Stelle, wo jetzt rechter Hand das Feuchtgebiet liegt, biegen wir rechts ab und nehmen dann den ersten Weg links.

Nach 600 m am Ende des Weges biegen wir rechts ab und kommen nach weiteren 300 m zu der Sitzgruppe „Zur Jakobsbank“. Wer will, kann noch 400 m weiter bis zum Bistro im Römerhof gehen. Bei schönem Wetter kann man dort auch draußen im Biergarten sitzen.

Von der Jakobsbank aus kann man schon den 700 m entfernten Parkplatz erkennen. Der Weg führt am Golfplatz vorbei bis zum Waldrand und dann links.

Nähere Informationen zur Obstblütenlandschaft finden Sie unter

http://www.bund-rsk.de/die_projektidee.html

http://www.lsv-vorgebirge.de/html/obstbluetenlandschaft.html

Mehr Eigenschaften
hügelig  familiengerecht  barrierefrei  wintergeeignet  fest  Fahrweg / Wirtschaftsweg 

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Koordinaten des Startpunktes

N 50°44.292' E 6°58.553'
N 50°44'17.569" E 6°58'33.239"
N +50.7382137 E +6.97589993

Koordinaten des Endpunktes

N 50°44.289' E 6°58.56'
N 50°44'17.34" E 6°58'33.6"
N +50.7381500 E +6.97600000

Weitere Infos unter: Link zu uns

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